2026
05. - 06. September 2026
BÄHM - 6 Monate
Ein halbes Jahr ist er nun alt. Misst etwa 65cm und wiegt 23,6 kg. Er hat sich wunderbar hier eingelebt und wird vom Rest als fester Bestandteil der Gruppe akzeptiert. Nell ist nach wie vor eine gute Orientierung, mit Boom gibt es seit Neuestem kleine Spieleinheiten und Kama ist nach wie vor seine beste Freundin. Und er kann Türen öffnen, als Erster unserer Hunde. Das Pfotentier. Er muss immer winzig kleine Dinge zur ersten Gartenpullerrunde mit nach unten tragen. Und wieder hoch.Er bellt nicht. Er spricht. Kennt ihr Chewbacca aus Star Wars? Ganz genauso verständigt er sich. Die anderen scheinen ihn trotzdem zu verstehen.
Bähm hat das große Glück, wie alle anderen auch, tagsüber in unserer Werkstatt zu sein. Er ist fein mit allerlei Geräuschen, erträgt schwere Baumaschinen und interessierte sich für Neues. Andere Hunde sind ihm allerdings oftmals suspekt. Vor allen Jene, die vom Gebäude her nicht den unseren entsprechen. Dackeln, Bulldoggen, schweren wuchtigen Hunde begegnet er mit Scheu. Fahnen sind manchmal auch gruselig. Aber nicht immer.
Er wird die kommende Saison viel Unwelttraining mitbekommen: bei jedem Rennen wird er mit und ohne Nell im Start-/Zielbereich stehen und die Atmosphäre erleben. Er wird gut werden. Da sind wir sicher.

05. - 06. September 2026
Tschechische Meisterschaft: 28 Läufe, 27 davon fehlerfrei, und ein Aussetzer beim 2:2 am Ende
Mit einem 5. Platz in der 2. Division endete für unser Team G die diesjährige tschechische Meisterschaft. Schade.
Aber von vorn: Da der Austragungsort erfahrbar von mir daheim entfernt lag, starteten Kama und ich (dennoch latent gestresst, weil immer irgendwas fehlt beim morgendlichen Hetzen) früh gegen 6Uhr gen Tschechien. Die Stecke fährt sich gut, mögliche Grenzkontrollen sind erst auf dem Rückweg zu erwarten.
Am ersten Tag werden die Gegner zugelost. Uns traf es nicht besonders vorteilhaft, aber was man nicht ändern kann, nimmt man hin und macht das Beste draus. Und mein Kleintier machte sich großartig, sie lief zum ersten Mal nach ihrem Unfall vor 1,5 Jahren wieder eine 3,98sec. Ein tolles Geburtstagsgeschenk für mich am diesem Tag. Und sie hielt sich das gesamte Wochenende innerhalb dieser Range, immer mit knapp über 4sec. Ihre Boxenturns waren großartig. Das kann sie auch. Der Zeitverlust liegt in den letzten Metern auf dem Weg dahin, wo ihr das Vertrauen fehlt, beim letzten Sprung an die Box auch Selbige wirklich zu treffen. Hier haben wir den Effekt des Musklememory immer noch nicht erreicht, so dass sie ab und an einen zusätzlichen Minischritt einfügt um auf Nummer sicher zu gehen. Mal schauen, wann und ob der Knoten hier noch reißt, um dauerhaft unter 4 Sekunden zu bleiben.
Der Sonntag war wieder heiss, der Boden katastrophal. Der Staub, der durch das fehlende Gras zu Tage kam, panierte uns alle. Und dennoch lief Kama. Verlässlich. Bis zum letzten Rennen. Es stand 2:2, ein Verlieren bedeutete das Aus. Ich merkte schon im Vorfeld, das sie müde wurde. Das waren wir aber alle. Da wir gegen ein schnelles Team starten mussten, standen keine anderen Hunde, als die von uns gesetzten zur Wahl, um überhaupt eine Chance zu haben. Und dann kam der 5. Lauf (und Kamas 28.). Sie fokussierte. Aber nicht die Box. Stattdessen battelte sie sich plötzlich mit der Nachbarbahn, holte dadurch einen viel zu weiten Bogen, verpasste dadurch die Lichtschranke und fädelte sich erst bei der 3. Hürde ein. Fehler. Damit brachten wir auch den Rest des Teams völlig aus der Fassung und die Ampel blinkte in allen zur Verfügung stehenden Farben. Schade. Dennoch… sie ist noch nie so viele Einzelläufe an einem Wochenende gerannt. Und sie war schnell. Und verlässlich. Sie gab alles. Am Ende fehlte die mentale Kraft.
Unser S Team hingegen erreichte den 2. Platz in der ersten Division. Wir sind alle stolz!
Fotos: Hana Leisser Photography
06. - 09. August 2026
BÄHM - Uwes Einstand im Hundesport
Was macht man in den warmen Jahreszeiten mit einem Hund, dessen sportliche Aktivitäten in den Herbst-/Wintermonaten liegen? Richtig. Man sucht sich eine zweite Sportart. Die meisten Besitzer eines Zughundes landen im THS. Die Parallelen, gerade beim Sprintvierkampf, sind offensichtlich. Wir hatten diese Idee auch. Um sie schließlich zu verwerfen. Weil es organisatorisch ein weiterer Trainingstag ist, den wir, wenn wir diese Sportart ernsthaft betreiben wollen, irgendwie in unseren Kalender etablierten müssten. Und so lag es nahe, dass Uwe und BÄHM, nach vorheriger Absprache mit unseren DumbleDogs, letzten Sonntag ins Flyball schnupperten. Die Idee stammte im Ursprung von meiner lieben Corinna und musste in meinem Kopf erstmal reifen. Immerhin sprechen wir hier von einem großen Hund, dem es vermutlich an Wendigkeit fehlen wird.
Aber! BÄHM ist kein Angsthase, er ist aber auch keine Nell. Entsprechend sind wir fleißig beim Umwelttraining. Und ehrlich jetzt: ein Hund, der im Flyball ausgebildet wird und dort irgendwann Turniere läuft, kann verlässlich mit Lärm, Hektik, anderen Hunden aus dem eigenen und dem parallel laufenden Team umgehen. Sie kennen Wettkampfwochenenden, sind fokussiert und absolut neutral dem Rest der Welt gegenüber. Und was wünsche ich mir mehr für einen Zughund, als das?
Und so war Uwe mit. Beim letzten Training. Und er durfte mit seinem BÄHM Flyballluft schnuppern. Beide wurden herzlich willkommen geheißen. Sie hatten wirklich Spaß miteinander.
Zuerst schauten wir, in welche Richtung BÄHM perspektivisch auf der Box drehen wird. Dann lernte er den Boxendummy kennen und durfte schließlich erstmals über alle vier Hürden (natürlich nur auf 10cm eingestellt) zu seinem Uwe rennen.
Nell: Und während andere Hunde ihres Alters langsam in Hundesportrente geschickt werden, war Nell der Meinung, dass neben ihren bisher erreichten Ausbildungsmerkmalen (OB3, RO2, HTW, BJ, CC, DS, GL, Schul- und Therapiehund) eine Flyballkarriere nicht verkehrt sein kann.
Und da ich mich überhaupt nicht für ein paar wenige Bilder entscheiden kann, bekommt ihr das volle Programm. Inklusive Uwes ersten Flyball-Gesichtsausdrucks.
06. - 09. August 2026
EFC2026
Nach vier Tagen endete am Sonntag nun die diesjährige Europameisterschaft. Für mich war sie ein wahres Wechselbad der Gefühle. Denn anfänglich war ich noch, als Teil des Veranstalter-Vereins, im Planungsteam, habe viele Wochen und viel Herzblut in die ersten Designs (Halsbänder, Leinen, Banner, Grafiken…) und den Aufbau der sozialen Netzwerke gesteckt. Dann.. verließ ich, aus Gründen, meinen alten Verein, um nun als Gast zurückzukehren und als Teil meines neuen Teams zu starten. Ich habe durchaus viele liebe Menschen dort zurückgelassen mit denen ich mich immer noch hervorragend verstehe, aber das trifft eben nicht auf alle zu. Ich war nie ein Mensch, der gute Miene zum bösen Spiel machen kann, entsprechend versuchte ich bestimmte Kontakte zu vermeiden. Und so sehr ich nach außen meistens den Eindruck hinterlasse, der Fels in jedweder Brandung zu sein, hatte ich Stress. Mentalen. Einerseits aus o.g. Gründen, andererseits wollte ich auch nicht auf sportlicher Ebene versagen. Denn mittlerweile habe ich mit den DumbleDogs ein Team gefunden, was sich wie Familie anfühlt. Und sie haben die gesamte Zeit auf Kama und mich aufgepasst. Ich bin so unendlich dankbar dafür. Zusätzlich habe ich viel mit Zuhause telefoniert, mit Uwe, mit Nici und Heike, die mich alle wieder aus kurzen Momenten von Heimweh und aus der Verzweiflung über den fehlenden Anstand Einzelner holten. Ich bin auch dankbar über unsere Flyballgemeinschaft, die sich nach der langen Zeit (wir starten nun ja nicht mehr bei deutschen Turnieren) so sehr über ein Wiedersehen freute, und sich nach uns erkundigten oder ihre Bedauern ausdrückten, nicht zu ihnen gewechselt zu haben. Diese vielen lieben Menschen, die aufrichtige Freude, … Ich danke euch von Herzen.
Und meine kleine Kama war sowieso ganz wunderbar. Auch wenn wir am zweiten Tag gemeinsam mit den „Gs“ in der Vorrunde rausgeflogen sind, war sie großartig.
Nachdem sie am ersten Tag zwei Fehler machte (kein Wunder mit dem mentalen Wrack an ihrer Seite), und das gesamte Team ihr in den folgenden Läufen half, diese auszubessern, blieb sie abschließend bis zuletzt fehlerfrei. Ich habe noch nie so viel Fürsorge untereinander im Hundesport erlebt, wie hier.„Umgeben Sie sich mit einem vertrauenswürdigen und loyalen Team. Das macht den Unterschied" (Alison Pincu), trifft es vollends. Als Krönung durften unsere beiden anderen Teams, „S“ und „R“, den jeweiligen Vizetitel ihrer Divisionen heimholen. Wir sind so stolz auf euch!
Foto:
Hana Leisser Photography

25. - 26. Juli 2026
Turnaj Flyvaryors 2026
Vergangenes Wochenende waren Kama und ich wieder mit unserem (neuen) Team, den Dumbledogs, in Tschechien auf einem Turnier. Kama startete in der 2. Division mit dem Team„G“ gemeinsam mit Via, Rico, Carly, Poppy und Creevy.
Es war heiß, trocken und unglaublich staubig. Der Boden war eine echte Katastrophe. Durch den fehlenden Regen der vergangenen Wochen war die Wiese stark in Mitleidenschaft gezogen, überall kam der blanke Acker zum Vorschein. Ein vernünftiges Laufen war dadurch selbst für uns Menschen teilweise schwierig. Erschwerend kam hinzu, dass Kama direkt im ersten Lauf ihren Ball beim Auslösen der Box nicht fangen konnte. Da sie ihrem eigenen Anspruch folgend den Ball aber immer sicher zu mir bringen möchte, begann sie anschließend bei jedem Lauf vor der Box zu taktieren, um diesen Fehler kein zweites Mal zu machen. Und tatsächlich: Alle weiteren Läufe absolvierte sie komplett fehlerfrei.
Die schwierigen Platzverhältnisse und dieses abrupte Abbremsen vor der Box machten sich jedoch deutlich in ihren Zeiten bemerkbar. Eigentlich peilen wir die 3,9-Sekunden-Marke an, doch an diesem Wochenende pendelte sie sich konstant bei etwa 4,2 ein.
Für die zweite Division war unser Team nun eigentlich zu langsam. Doch genau hier zeichneten wir uns aus: Wir funktionierten als Einheit, achteten aufeinander, wägten den Einsatz der Hunde ab und machten folglich nur wenige Fehler. So kämpften wir uns bis ins Finale am Sonntag und konnten am Ende einen großartigen 2. Platz mit nach Hause nehmen. Unser erstes Team Dumbledogs „S“schaffte es in der 1. Division (und damit der Schnellsten) auf den 3. Platz.
Wir sind unglaublich stolz auf Alle! Und ja, ich bin verdammt glücklich mit diesen lieben Menschen.
Ich fühl mich heute körperlich zwar so, als hätte mich ein Bus überfahren, aber solange das Kleintier fröhlich über die Wiese hopst und sich mit Bähm in Sachen Geschwindigkeit battlet, ist alles in Ordnung.
In anderthalb Wochen steht bereits der EFC an und wir freuen uns riesig darauf!
- Juli 2026
Bähm… some dogs are born. Others were built.
Unser (noch) kleiner Hound ist kein Zufall. Weder in seiner gentischen Zusammensetzung, noch in unserer Auswahl. Wir wollten genau ihn.
Der Eurohound, auch European Sled Dog (ESD) genannt, entstand in den 1980er- und 1990er-Jahren in Skandinavien. Ziel europäischer Musher war die Entwicklung eines Schlittenhundes, der schneller, hitzetoleranter und insbesondere für Sprint- und Mitteldistanzen besser geeignet ist als die klassischen Husky-Linien. Durch die gezielte Verpaarung von Alaskan Huskies mit Jagdhunden wie Deutsch-Kurzhaar und Pointern entstanden außergewöhnlich schnelle, reaktionsstarke und leistungsfähige Hunde. Das kurze Fell verbessert die Wärmetoleranz und ermöglicht Höchstleistungen auch bei milderen Temperaturen.
Die Grundlage des Erfolgs der ESDs bildet der Alaskan Husky, der wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge zu den Hunden mit der höchsten maximalen Sauerstoffaufnahme (V̇O₂max) zählt. Diese außergewöhnliche aerobe Leistungsfähigkeit sorgt für eine optimale Sauerstoffversorgung der Muskulatur, verzögert Ermüdungserscheinungen und ermöglicht eine schnelle Regeneration.
Die Einkreuzung von Pointern und später in einzelnen Linien auch von Greyhounds steigerte zusätzlich die Höchstgeschwindigkeit, die Schrittdynamik und die unmittelbare Kraftentfaltung. Dadurch entstand ein Hund, der Ausdauer und Explosivität in einzigartiger Weise vereint und selbst über mehrere Minuten Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 30 km/h erreichen kann.
Im Laufe der Zeit integrierten einige Züchter geringe Anteile von Greyhound-Blut, um insbesondere die Leistungen im Dryland-Bereich weiter zu verbessern. Denn dieser verfügt über die sogenannte „Typ-II-Muskelfasern (Schnellkraft)“. Während normale Hunde zwischen 0 und 20 % schnelle Muskelfasern ("Fast-Twitch-Fasern") besitzen, besteht die Muskulatur des Greyhounds zu 80 bis 100 % aus diesen Fasern. Diese sind für explosive, anaerobe Kraftentwicklung optimiert. Durch dieses Einkreuzen verschwimmen heute teilweise die Grenzen zwischen Eurohound und Greyster. Auch Bähm trägt einen kleinen Anteil Greyhound in seinen Genen. Durch seinen Alaskan-Husky-Anteil wird er jedoch als Eurohound (ESD) eingeordnet, während reine Greyster kein Alaskan-Husky-Blut führen.
Besonders faszinierend ist zudem das Gebäude dieser Hunde: Der schlanke Körperbau, der flexible Rücken und das kräftige Becken ermöglichen eine enorme Schrittlänge und eine außergewöhnliche Bewegungseffizienz. Der Greyhound sorgt für einen explosiven Hinterhandantrieb, während der Pointer die Bewegung durch seine präzise Koordination und hohe Konzentrationsfähigkeit ausbalanciert. Das Ergebnis sind eine beeindruckende Beschleunigung, ein flüssiger Bewegungsablauf und eine bemerkenswerte Energieeffizienz. Ihr kurzes, dichtes Fell unterstützt die schnelle Wärmeabgabe und reduziert das Risiko einer Überhitzung. Gleichzeitig fördern die dünne Haut und die ausgeprägte Muskulatur die Durchblutung und verstärken die natürliche Kühlwirkung. Hinzu kommen ihre enorme Arbeitsmotivation, ihre hohe Sensibilität gegenüber dem Hundeführer und ihre ausgeprägte psychische Belastbarkeit – Eigenschaften, die den Eurohound zu einem außergewöhnlichen Athleten im Zughundesport machen.
Quelle: https://canemvictoria.com

30. Juni 2026
Welcome to the Pack: Bähm (ESD)
Wir haben so so so lange nach ihm gesucht. Ich hatte schon Kopfschmerzen, durchforstete akribisch Wurfanzeigen mit gesundheitlich durchgetesteten Eltern, teilweise erfolglos, wurde hingehalten, bekam manchmal nicht mal Antworten, denn wenn du nicht erfolgreich im Zughundesport bist, dann wird es eng bei der Suche. Ich verpasste im letzten Jahr einen Wurf, der perfekt war. Und bewunderte die aufwachsenden Nachzucht daraus bei Insta. Genau so sahen die perfekten Zughunde für mich aus: ellenlange Beine, bei denen das Sprunggelenk beinahe 1,75x in den Oberschenkel passt. Eine steile Vorderhand, und kein langer Rücken. Das Sahnehäubchen war dann noch der kleine Anteil Windhundblut, welches prozentual hoffentlich die Typ-II-Fasern der Muskulatur im Hund erhöht.
Und während sich diese, in mein Hirn eingebrannte Schablone auf jede zukünftige Verpaarung setzte und abwog, ob der entsprechende Nachwuchs so zu erwarten ist, tauchte plötzlich, eine ganz spezielle Wurfwiederholung auf. Und zwar Jene meines o.g. Traumwurfes.
Ich schrieb Eszter sofort an. Dass sie eine lange Warteliste hat, war abzusehen. Und trotzdem schrieb sie mich mit drauf. Als mich dann, nach gefühlt ewigem Warten und einem Tag, der beruflich zum Albtraum avancierte, folgende Nachricht erreichte, weinte ich vor Freude:„There is a little guy here for you. Just don't know which one yet “
Und so gingen gefühlt unendlich viele Monate von der Planung bis zur Abholung ins Land. Und da ist er nun, unser eigener, kleiner Hound:
54% GSP (Deutsch Kurzhaar)
26% AH (Alaskan Husky)
14% P (Pointer)
6% GH (Greyhound)
Und wie ist nun der Plan?
Erstmal darf er wachsen und lernt das Welpen Einmaleins, von uns und von den drei Großen. Und wird letztendlich vermutlich ebenso semi erzogen sein, wie der Rest der Bande. Und später fährt ihn Uwe am Scooter, während ich Boom am Bike übernehmen werde. Darauf trainiere ich schon einige Zeit hin. Wir freuen uns beide schon sehr darauf!Auf eine wunderbare gemeinsame Zukunft.
Danke Estzer, danke Krisztian, für euer Vertrauen.

23. Juni 2026
Seit wann ist es salonfähig geworden, Hunde im Sommer (Edit: bei 20 Grad aufwärts) in unseren Breitengraden vor den Menschen, das Bike oder den Scooter zu spannen und arbeiten zu lassen?
Seit Jahren weisen wir als Hundesportler auf die Gefahren von Überhitzung, Hitzestress und die Verantwortung gegenüber unseren Hunden hin. Umso irritierender ist es, aktuell immer häufiger Trainingsvideos und Bilder von ziehenden Hunden bei sommerlichen Temperaturen zu sehen.
Sportlicher Ehrgeiz darf niemals über dem Wohl der Tiere stehen. Unsere Hunde vertrauen uns und sind darauf angewiesen, dass wir ihre Belastungsgrenzen erkennen und respektieren. Nur weil ein Hund läuft, bedeutet das nicht, dass die Bedingungen für ihn auch geeignet sind.
Gerade in der warmen Jahreszeit sollten Trainingszeiten, Intensität und Temperaturen kritisch hinterfragt werden. Verantwortungsbewusster Zughundesport bedeutet, die Gesundheit der Hunde an erste Stelle zu setzen, auch wenn das heißt, auf ein Training zu verzichten.
Das Wohl unserer Tiere sollte immer wichtiger sein als jedes Trainingsergebnis oder jeder Social-Media-Beitrag.

29. Mai 2026
ICF WM Polen
Es ist offiziell: Uwe und Boom dürfen als Teil der deutschen Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft teilnehmen. Wir sind sooooo stolz.
Ganz viel Disziplin, Organisation, Passion und Ehrgeiz haben die Beiden an diesen Punkt gebracht.
Wer uns kennt, weiss, wieviel Herzblut wir in unseren Sport stecken, und wie sehr wir auf unsere Hunde achten. Und gerade Uwe und Boom verbindet etwas Besonderes. Dieser sonst so emotional zurückhaltende Hund gibt alles für ihn, und umgekehrt.
Dass sie nicht die Schnellsten sind, wissen wir. Auch dass sie nicht vorn mitfahren werden. Aber sie werden jeden einzelnen Meter genießen.

16. Mai 2026
25. Lausitz-Marathon: Tretroller 5,7km
Heute morgen kamen erneut unsere Scooterfahrer zusammen, um gemeinsam ihren nächsten Wettkampf auf dem Testoval im Lausitzring zu bestreiten.
Auf glattem Asphalt mit einer Steilkurve (sofern man möchte), kann man das Schnellstmögliche aus sich herausholen. Das Trio Uwe, Maik und Frank schenkten sich wieder nichts und kam relativ dicht ins Ziel. Diesmal reichte es für den ersten Platz für Uwe, gefolgt von Maik, abgeschlossen von Frank bei den Männern.
Auch Tanja und Bernadette müssen sich absolut nicht verstecken.
Diese gemeinsamen Erlebnisse machen jedes Mal unglaublich viel Spaß. Das nächste Mal werden alle in Oberhof zur Tretroller DM aufeinander treffen.
9. & 10. Mai 2026
„Niemand kann eine Sinfonie pfeifen. Es braucht ein ganzes Orchester, um sie zu spielen.“
Und so starteten Kama und ich nach einem gemeinsamen Trainingstag die Woche davor vergangenes Wochenende gemeinsam mit den DumbleDogs beim Eager´s Cup in Tschechien. Ich bin so stolz auf das Kleintier. In einem neuen Team, mit wenig Schlaf, nach beinahe keinem Training die letzten Wochen, lief sie bis auf einen einzigen Fehler die anderen 25 Läufe absolut zuverlässig. Sie brachte immer ihren Ball, war fokussiert, wendete vernünftig an der Box. Am Ende reichte es für den 4. Platz mit den DumbleDogs G in der 4. Divison. Braves Mädchen.
Vielen lieben Dank an dieses wunderbare Team, welches uns so freundlich aufgenommen und uns diese Chance gegeben hat. Und ja.. ab sofort trainieren und laufen wir unter tschechischer Flagge… und damit finden Kamas und mein Herz und unsere Seelen, welche so sehr für diesen Sport schlagen, endlich wieder ein Zuhause.
Heute fand der 24. SPREEWALD-MARATHON in Burg statt. Anfangs hatte ich (natürlich) nur Uwe gemeldet. Und wurde später schließlich vom Tanja ebenfalls zur Teilnahme mit einem ihrer Roller überredet. Augenscheinlich war ich da nicht Herr meiner Sinne, denn die (rhetorische) Frage von Uwe (Überschrift) hat durchaus ihre Berechtigung. Ich bewege den Scooter ausschließlich für ihn an den Start, damit er und Boom sich vor den Rennen warm machen können. Und da ich zumeist noch weiteres Equipment mit habe, fahre ich oftmals nicht mal selbst.
Uwe selbst liebt diesen Sport und fährt hier einen Rennroller. Der kam nun nach einiger Verzögerung heute erstmals nach einer einzigen Trainingseinheit letztes Wochenende zum Einsatz. Das kleine Gerät kann man nicht mit einem Dogscooter vergleichen. Die leichte Bauweise und die schmalen Räder verhelfen zu höheren Geschwindigkeiten bei viel weniger Kraftaufwand. Er ist quasi der Hound unter den Scootern. 😂
Die Strecke von 24km zog sich in zwei Runden auf asphaltierten Straßen ohne Höhenmeter. Für mich war das trotzdem nix. Echt. Also wer scootern erfunden hat, der saß augenscheinlich noch nie auf einem Fahrrad. Es ist einfach nur anstrengend, jede einzelne Minute. Der erste Kilometer war großartig, die restlichen 23 zogen sich bei mir wie Kaugummi, so dass ich in lahmen 1:20:52 ins Ziel kam. Pfff. Bei mir liegt das Versagen wirklich nicht am Equipment.
Bei Uwe lief es hingegen ganz gut. Sein kleiner Rennroller funktionierte einwandfrei auf diesem ersten Rennen (und seinem zweiten Einsatz überhaupt). In 1:04:23 absolvierte Uwe seinen ersten Halbmarathon und sicherte sich so den dritten Platz. Das vordere Starterfeld lag mit kaum 2 Minuten Unterschied überhaupt sehr eng beieinander.
Morgen werde, zumindest ich, den Muskelkater des Todes haben.
Wir hätten es nicht für möglich gehalten, in diesem starken Feld berufen zu werden. Aber Uwe und Boom haben es geschafft: sie sind im B-Kader des VDSV ihrer Disziplin und Altersklasse. Platz 4.
Geradegezogen hat dies natürlich auch mit etwas Glück zu tun. Beide haben alle nötigen Qualifikationen solide erreicht, während andere einfach Pech hatten.
Unser Team ist sicher nicht das Schnellste. Aber sie haben Biss. Sie haben sich diese Chance so unfassbar hart erarbeitet, waren fleißig, und geben immer alles. Füreinander.
Es wäre ein Traum, dürfte Uwe mit seinem Boom bei der WM in Polen im November starten. 🍀
Tag 1 - Freitag
Eine Motorcrossstrecke. Mal wieder. Zumindest teilweise. Der Sand im Startbereich war schon beim Abgehen tief. Steinig. Klebrig. Regen. Auch irgendwie üblich für die BSP.
Uwe wollte mich zwingen, die Strecke abzufahren, nachdem er und Boom das bereits erfolgreich zu Fuss erledigt hatten. Ich hatte keine Lust. Es war nass. Und kalt. Ich fuhr trotzdem los. Und fand die Strecke irgendwie nicht. Wie schade. Eventuell habe ich mir wenig Mühe gegeben. Ich bin umgedreht. Und versprach ihm, das am Samstagmorgen nachzuholen.
Tag 2 - Samstag
Das Womo ist warm. Kuschlig. Trocken. Der Regen prasselte die ganze Nacht aufs Dach. Ich mag das ja. Es sei denn, ich muss raus. Meine Beine waren müde. Ich war diese Woche erkältet, fühlte mich aber seit gestern körperlich wieder annehmbar. Mental… nunja. (Nun könnte man direkt wieder an den Anfang dieses Abschnitts springen und das in Endlosschleife lesen.) Jeder, der mich kennt weiss, dass ich Eines eigentlich nicht bin: faul. Aber diese Zudecke, im Womo, so flauschig… Wir sind dann alle Fünf die Strecke früh gemeinsam abgelaufen. Das erste Stück wurde durch den nächtlichen Dauerregen derart aufgeweicht, dass wir knöcheltief steckenblieben. Die erste Kurve geht, fährt man Ideallinie (und das macht Boom immer), direkt in ein Loch über. Wir werden die Hunde nicht booten. Hier brauchen sie jedweden Grip. Auch der Übergang zum Asphalt der autobahnquerenden Brücke stellt eine Herausforderung dar. Alles danach ist schick. Wir fahren definitiv nicht auf Geschwindigkeit diesmal. Keine Platzierung ist dieses Risiko wert.
Mein Start mit Nell war 12:36Uhr. Uwe und Boom mussten bereits 13:04Uhr los. Da wir relativ nah am Start parkten, konnte mir Uwe meinen schreienden, hüpfenden Flubber im Mali-Kostüm starten. Ich habe mit ihr keine Ambitionen auf dem Trail. Sie ist 8,5 Jahre, hat mit mir in so vielen Sportarten bis in die höchsten Ebenen bestanden. Wir beweisen niemandem mehr irgendetwas. Auch uns selbst nicht. Aber Eines wollte ich: ein vernünftiges Foto von uns. Da ich bei den kleineren Verbandsturnieren oftmals für die Anderen Erinnerungen festhalte, fehlt die Eigene, oder die Qualität ist nicht überzeugend. (hey, ich bin Kunstlehrer, ich darf Anspruch haben).
In echt war die Strecke wie erwartet: der Anfang glibbrig, der Rest passte. Nell war gut unterwegs, sie hat definitiv Spass daran, tot macht sie sich aber nicht mehr dafür, das Feuer von früher bringt sie definitiv nicht auf die Strecke. Aber das ist okay. Ich freue mich, mit ihr gemeinsam auch diese Wettkämpfe zu fahren. Und so kamen sie und ich in recht langsamen 5:49min ins Ziel. Uwe und Boom waren wieder straff unterwegs und erreichten mit 5:17min eine für diese Strecke wirklich tolle Zeit, zwischen all den Hounds/Greyster in dieser Range.
Schauen wir mal, was der Tag morgen bringt.
Ergebnisse:
🥇 Uwe&Boom: Bundessieger DS-K (AKSeniorenM)
9. Platz - Andrea&Nell: BJ-K (AKAktiveW)
Letzten Samstag fand die SGSV Verbandsmeisterschaft im CC, DS, BJ statt, bei der wir in verschiedenen Disziplinen an den Start gingen: Uwe startete mit Boom im Dogscooter sowie mit Nell im Bikejöring. Auch ich war mit Nell im Bikejöring auf der Kurzstrecke vertreten. Sven ging gemeinsam mit Boom im Canicross an den Start.
Den Abschluss bildete der Mannschaftswettbewerb, bei dem in einer staffelähnlichen Reihenfolge zunächst der Canicross-Läufer, anschließend der Scooterfahrer und zum Schluss der Bikejöring-Fahrer, samt den zugehörigen Hunden natürlich, startet.
Ergebnisse:
🥈 Uwe&Boom: Vizemeister Dogscooter mit 1sec Rückstand auf Maik (DS-K1950m, 4:10min, AK50m)
🥇 Uwe&Nell: SGSV-Meister Bikejöring (BJ-K1950m, 4:08min, AK50m)
🥇 Andrea&Nell: SGSV-Meister Bikejöring (BJ-K1950m, 4:27min, AK35w)
🥈Sven&Boom: Vizemeister Canicross (CC-K1950m, 5:57min, AK50m)
🥈Mannschaft „Belgian Power“ Maik mit Qju (CC), Uwe und Boom (DS), Andrea&Nell (BJ)
Ein ganz besonderer Dank geht an alle Beteiligten: an alle Teams mit ihren großartigen Hunden, die vielen Gespräche, das abendliche Beisammensein und den wertvollen Erfahrungsaustausch. Wir genießen diese gemeinsame Zeit mit Gleichgesinnten sehr. Ebenso danken wir dem HSV Welzow für die grandiose Strecke, deren Küche, die hervorragende Organisation, den Richtern für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Es war einfach rundum gelungen.
Wir sind noch bis Sonntag geblieben und haben den Morgen genutzt, um mit allen, die ebenfalls noch vor Ort waren, eine gemeinsame Trainingseinheit auf der Kurzstrecke zu absolvieren. Solche Veranstaltungen zeigen immer wieder, wie viel Freude dieser Sport und das gemeinsame Miteinander bereiten kann. Und wie so oft gilt: Wenn man nach Hause fährt, bleibt immer ein kleines bisschen Wehmut zurück.
Manchmal sind sie lästig.
Manchmal sind sie leise.
Manchmal längst überfällig.
Ich bin zum Jahresende aus dem Club für britische Hütehunde ausgetreten. Das hat mehrere Gründe. Zum einen habe ich dort mehrfach, insbesondere zu zuchtrelevanten Fragen, per E-Mail angefragt und bis heute keinerlei Rückmeldung erhalten. Für mich gehört ein respektvoller, fachlicher Austausch jedoch zu einer funktionierenden Vereinsstruktur dazu. Zum anderen habe ich in den letzten, vielen Monaten zunehmend gemerkt, wie schwierig sich die Zusammenarbeit mit Deckrüdenbesitzern gestaltet:
Es werden Vertragsbedingungen mit den zukünftig Welpenbesitzern erwartet, die in der heutigen Zeit kaum realisierbar sind.
Der eigene Rüde wird zur heiligen, goldenen Kuh erklärt und avanciert zum wichtigsten Part der Wurfplanung. Die Hündin? Meine Hündin? Egal.
Und irgendwo in ihrer fünfundzwanzigsten Generation der Ahnentafel findet sich garantiert immer etwas, das nicht passt.
Dieser Bubble bin ich müde.
Ich schaue genau hin. Auf Wesen, Gesundheit, Linien, Gebäude.
Wir werden nun einen Weg einschlagen, der schon lange in meinem Kopf gereift ist. Einen Weg, der sich stimmig anfühlt. Einen, auf den ich mich ehrlich freue. Manchmal bedeutet eine Entscheidung, etwas hinter sich zu lassen und bewusst in eine neue Richtung zu gehen.



Zucht ist für mich kein schnelles A+B=C, sondern ein Weg aus Überzeugung, Geduld und Bauchgefühl. Ich mache mir seit jeher wahnsinnig viele Gedanken, recherchiere, wäge ab, entscheide, verwerfe.
Kama hat beim CfbrH alle gesundheitlichen Untersuchungen mit Bravour bestanden. Darüber hinaus ist für mich jedoch das Gesamtpaket, das sie mitbringt, entscheidend: ein schnelles, filigranes Gebäude, enorme Grundgeschwindigkeit, Nervenstärke und, vielleicht ihr größtes Plus, ein perfekter An-/Ausschalter. Im Flyball ist Kama kein Hund, der hochdreht. Sie lässt sich spannen, wie ein Pfeil in einem Bogen und bringt auf „Go“ ihren vollen Einsatz: kontrolliert, klar und fokussiert. Sie arbeitet mit Kopf. Das kostet im Rennen vielleicht ein paar (entscheidende) Hundertstel, schenkt mir aber etwas Unbezahlbares: Sicherheit. Keine kopflose Energie, kein Risiko an der Box, kein Chaos, sondern ein Hund, der denkt, während er fliegt. (Mit der Ausnahme, alle Bälle im Zielbereich einsammeln zu wollen 😂) Genau diese Art Hund ist es, die ich charakterlich, optisch und gesundheitlich züchterisch spannend finde.
Die Suche nach einem passenden Border-Collie-Rüden hat mich lange begleitet. Zwei, drei Kandidaten standen im Raum, doch die Realität ist nicht immer einfach: Absagen, Wartelisten, Fame-Prioritäten des Gegenübers, besonders dann, wenn man als neue Zucht antritt. Andere Rüden wiederum waren mir im Typ zu wuchtig, stärker auf Hütelinie ausgelegt. Hochwertige Hunde, ohne Frage, aber nicht mein Weg. Ich suche Geschwindigkeit, Reaktionsfähigkeit, Körperkontrolle und mentale Stabilität unter maximaler Belastung.
Und so gehört Warten zur Zucht dazu. Und manchmal öffnen sich neue Türen genau dann, wenn man bereit ist, Alte zu schließen. Für mich zeichnen sich nun neue züchterische Perspektiven ab und ein anderen Weg, den wir einschlagen werden. Wie genau dieser Weg aussehen wird, bleibt noch offen. Aber eines ist klar: Er wird großartig.
Und keine Sorge, bei den Belgiern bleibt alles beim Alten. In angemessener Zeit ist eine Wurfwiederholung mit Mogwai durchaus denkbar. Sollten sich einige ihrer Mädels weiterhin so vielversprechend entwickeln, dürfte es auch dort spannend werden. Diese Pläne liegen nicht erst seit gestern in meiner Schublade, sondern seit Jahren. Und sie sind bereit, umgesetzt zu werden.



Zucht ist für mich kein schnelles A+B=C, sondern ein Weg aus Überzeugung, Geduld und Bauchgefühl. Ich mache mir seit jeher wahnsinnig viele Gedanken, recherchiere, wäge ab, entscheide, verwerfe.
Kama hat beim CfbrH alle gesundheitlichen Untersuchungen mit Bravour bestanden. Darüber hinaus ist für mich jedoch das Gesamtpaket, das sie mitbringt, entscheidend: ein schnelles, filigranes Gebäude, enorme Grundgeschwindigkeit, Nervenstärke und, vielleicht ihr größtes Plus, ein perfekter An-/Ausschalter. Im Flyball ist Kama kein Hund, der hochdreht. Sie lässt sich spannen, wie ein Pfeil in einem Bogen und bringt auf „Go“ ihren vollen Einsatz: kontrolliert, klar und fokussiert. Sie arbeitet mit Kopf. Das kostet im Rennen vielleicht ein paar (entscheidende) Hundertstel, schenkt mir aber etwas Unbezahlbares: Sicherheit. Keine kopflose Energie, kein Risiko an der Box, kein Chaos, sondern ein Hund, der denkt, während er fliegt. (Mit der Ausnahme, alle Bälle im Zielbereich einsammeln zu wollen 😂) Genau diese Art Hund ist es, die ich charakterlich, optisch und gesundheitlich züchterisch spannend finde.
Die Suche nach einem passenden Border-Collie-Rüden hat mich lange begleitet. Zwei, drei Kandidaten standen im Raum, doch die Realität ist nicht immer einfach: Absagen, Wartelisten, Fame-Prioritäten des Gegenübers, besonders dann, wenn man als neue Zucht antritt. Andere Rüden wiederum waren mir im Typ zu wuchtig, stärker auf Hütelinie ausgelegt. Hochwertige Hunde, ohne Frage, aber nicht mein Weg. Ich suche Geschwindigkeit, Reaktionsfähigkeit, Körperkontrolle und mentale Stabilität unter maximaler Belastung.
Und so gehört Warten zur Zucht dazu. Und manchmal öffnen sich neue Türen genau dann, wenn man bereit ist, Alte zu schließen. Für mich zeichnen sich nun neue züchterische Perspektiven ab und ein anderen Weg, den wir einschlagen werden. Wie genau dieser Weg aussehen wird, bleibt noch offen. Aber eines ist klar: Er wird großartig.
Und keine Sorge, bei den Belgiern bleibt alles beim Alten. In angemessener Zeit ist eine Wurfwiederholung mit Mogwai durchaus denkbar. Sollten sich einige ihrer Mädels weiterhin so vielversprechend entwickeln, dürfte es auch dort spannend werden. Diese Pläne liegen nicht erst seit gestern in meiner Schublade, sondern seit Jahren. Und sie sind bereit, umgesetzt zu werden.


























































































