2026
07. März 2026
4. SGSV Meisterschaft Canicross
Letzten Samstag fand die SGSV Verbandsmeisterschaft im CC, DS, BJ statt, bei der wir in verschiedenen Disziplinen an den Start gingen: Uwe startete mit Boom im Dogscooter sowie mit Nell im Bikejöring. Auch ich war mit Nell im Bikejöring auf der Kurzstrecke vertreten. Sven ging gemeinsam mit Boom im Canicross an den Start.
Den Abschluss bildete der Mannschaftswettbewerb, bei dem in einer staffelähnlichen Reihenfolge zunächst der Canicross-Läufer, anschließend der Scooterfahrer und zum Schluss der Bikejöring-Fahrer, samt den zugehörigen Hunden natürlich, startet.
Ergebnisse:
🥈 Uwe&Boom: Vizemeister Dogscooter mit 1sec Rückstand auf Maik (DS-K1950m, 4:10min, AK50m)
🥇 Uwe&Nell: SGSV-Meister Bikejöring (BJ-K1950m, 4:08min, AK50m)
🥇 Andrea&Nell: SGSV-Meister Bikejöring (BJ-K1950m, 4:27min, AK35w)
🥈Sven&Boom: Vizemeister Canicross (CC-K1950m, 5:57min, AK50m)
🥈Mannschaft „Belgian Power“ Maik mit Qju (CC), Uwe und Boom (DS), Andrea&Nell (BJ)
Ein ganz besonderer Dank geht an alle Beteiligten: an alle Teams mit ihren großartigen Hunden, die vielen Gespräche, das abendliche Beisammensein und den wertvollen Erfahrungsaustausch. Wir genießen diese gemeinsame Zeit mit Gleichgesinnten sehr. Ebenso danken wir dem HSV Welzow für die grandiose Strecke, deren Küche, die hervorragende Organisation, den Richtern für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Es war einfach rundum gelungen.
Wir sind noch bis Sonntag geblieben und haben den Morgen genutzt, um mit allen, die ebenfalls noch vor Ort waren, eine gemeinsame Trainingseinheit auf der Kurzstrecke zu absolvieren. Solche Veranstaltungen zeigen immer wieder, wie viel Freude dieser Sport und das gemeinsame Miteinander bereiten kann. Und wie so oft gilt: Wenn man nach Hause fährt, bleibt immer ein kleines bisschen Wehmut zurück.
14. Februar 2026
Valentinsimpressionen


2. Januar 2026
Karten auf den Tisch: Funktion vor Etikett
Zucht ist für mich kein schnelles A+B=C, sondern ein Weg aus Überzeugung, Geduld und Bauchgefühl. Ich mache mir seit jeher wahnsinnig viele Gedanken, recherchiere, wäge ab, entscheide, verwerfe.
Kama hat beim CfbrH alle gesundheitlichen Untersuchungen mit Bravour bestanden. Darüber hinaus ist für mich jedoch das Gesamtpaket, das sie mitbringt, entscheidend: ein schnelles, filigranes Gebäude, enorme Grundgeschwindigkeit, Nervenstärke und, vielleicht ihr größtes Plus, ein perfekter An-/Ausschalter. Im Flyball ist Kama kein Hund, der hochdreht. Sie lässt sich spannen, wie ein Pfeil in einem Bogen und bringt auf „Go“ ihren vollen Einsatz: kontrolliert, klar und fokussiert. Sie arbeitet mit Kopf. Das kostet im Rennen vielleicht ein paar (entscheidende) Hundertstel, schenkt mir aber etwas Unbezahlbares: Sicherheit. Keine kopflose Energie, kein Risiko an der Box, kein Chaos, sondern ein Hund, der denkt, während er fliegt. (Mit der Ausnahme, alle Bälle im Zielbereich einsammeln zu wollen 😂) Genau diese Art Hund ist es, die ich charakterlich, optisch und gesundheitlich züchterisch spannend finde.
Die Suche nach einem passenden Border-Collie-Rüden hat mich lange begleitet. Zwei, drei Kandidaten standen im Raum, doch die Realität ist nicht immer einfach: Absagen, Wartelisten, Fame-Prioritäten des Gegenübers, besonders dann, wenn man als neue Zucht antritt. Andere Rüden wiederum waren mir im Typ zu wuchtig, stärker auf Hütelinie ausgelegt. Hochwertige Hunde, ohne Frage, aber nicht mein Weg. Ich suche Geschwindigkeit, Reaktionsfähigkeit, Körperkontrolle und mentale Stabilität unter maximaler Belastung.
Und so gehört Warten zur Zucht dazu. Und manchmal öffnen sich neue Türen genau dann, wenn man bereit ist, Alte zu schließen. Für mich zeichnen sich nun neue züchterische Perspektiven ab und ein anderen Weg, den wir einschlagen werden. Wie genau dieser Weg aussehen wird, bleibt noch offen. Aber eines ist klar: Er wird großartig.
Und keine Sorge, bei den Belgiern bleibt alles beim Alten. In angemessener Zeit ist eine Wurfwiederholung mit Mogwai durchaus denkbar. Sollten sich einige ihrer Mädels weiterhin so vielversprechend entwickeln, dürfte es auch dort spannend werden. Diese Pläne liegen nicht erst seit gestern in meiner Schublade, sondern seit Jahren. Und sie sind bereit, umgesetzt zu werden.

14. Februar 2026
Valentinsimpressionen


2. Januar 2026
Karten auf den Tisch: Funktion vor Etikett
Zucht ist für mich kein schnelles A+B=C, sondern ein Weg aus Überzeugung, Geduld und Bauchgefühl. Ich mache mir seit jeher wahnsinnig viele Gedanken, recherchiere, wäge ab, entscheide, verwerfe.
Kama hat beim CfbrH alle gesundheitlichen Untersuchungen mit Bravour bestanden. Darüber hinaus ist für mich jedoch das Gesamtpaket, das sie mitbringt, entscheidend: ein schnelles, filigranes Gebäude, enorme Grundgeschwindigkeit, Nervenstärke und, vielleicht ihr größtes Plus, ein perfekter An-/Ausschalter. Im Flyball ist Kama kein Hund, der hochdreht. Sie lässt sich spannen, wie ein Pfeil in einem Bogen und bringt auf „Go“ ihren vollen Einsatz: kontrolliert, klar und fokussiert. Sie arbeitet mit Kopf. Das kostet im Rennen vielleicht ein paar (entscheidende) Hundertstel, schenkt mir aber etwas Unbezahlbares: Sicherheit. Keine kopflose Energie, kein Risiko an der Box, kein Chaos, sondern ein Hund, der denkt, während er fliegt. (Mit der Ausnahme, alle Bälle im Zielbereich einsammeln zu wollen 😂) Genau diese Art Hund ist es, die ich charakterlich, optisch und gesundheitlich züchterisch spannend finde.
Die Suche nach einem passenden Border-Collie-Rüden hat mich lange begleitet. Zwei, drei Kandidaten standen im Raum, doch die Realität ist nicht immer einfach: Absagen, Wartelisten, Fame-Prioritäten des Gegenübers, besonders dann, wenn man als neue Zucht antritt. Andere Rüden wiederum waren mir im Typ zu wuchtig, stärker auf Hütelinie ausgelegt. Hochwertige Hunde, ohne Frage, aber nicht mein Weg. Ich suche Geschwindigkeit, Reaktionsfähigkeit, Körperkontrolle und mentale Stabilität unter maximaler Belastung.
Und so gehört Warten zur Zucht dazu. Und manchmal öffnen sich neue Türen genau dann, wenn man bereit ist, Alte zu schließen. Für mich zeichnen sich nun neue züchterische Perspektiven ab und ein anderen Weg, den wir einschlagen werden. Wie genau dieser Weg aussehen wird, bleibt noch offen. Aber eines ist klar: Er wird großartig.
Und keine Sorge, bei den Belgiern bleibt alles beim Alten. In angemessener Zeit ist eine Wurfwiederholung mit Mogwai durchaus denkbar. Sollten sich einige ihrer Mädels weiterhin so vielversprechend entwickeln, dürfte es auch dort spannend werden. Diese Pläne liegen nicht erst seit gestern in meiner Schublade, sondern seit Jahren. Und sie sind bereit, umgesetzt zu werden.






