2023


31. Dezember 2023

Mit Vollgas ins neue Jahr

Für 2023 habe ich mir diesmal den Rückblick gespart. Wer uns hier verfolgt oder/und in echt kennt, weiss was wir so tun/getan haben.
Uns geht’s allen gut und das ist letztendlich das Wichtigste überhaupt.
wir wünsche Euch Zeit: Zeit zum Schenken, Zeit zum Lachen, Zeit zum Leben, Zeit zum Feiern und zum Genießen.
Und wie Konfuzius schon sagte: Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen.
Habt alle einen guten Start und ein ganz wunderbares 2024.
Wir sehen uns. Und wir lesen uns.
💖




24. Dezember 2023

❄️ Hohoho❄️

Wir wünschen Euch ein wunderschönes Weihnachtsfest!
Ich bedanke mich für Euren Support hier, auf den sozialen Medien und/oder im Leben da draußen.
Genießt die Zeit mit euren Lieben, habt das leckerste Essen und das lauteste Lachen!
Und findet vielleicht trotz des Weihnachtstrubels noch Ruhe für euch.
Ich denke an euch 💖
 

04. Dezember 2023

Die C-Wölfchen sind da ... hier geht´s weiter im zugehörigen Wurftagebuch:
 
C-Wurf

25./26. November 2023

Zoom-Zoom-Zoom-BOOM 💥
 
Am Wochenende waren Uwe&Boom eigentlich zum 29. Int. Schlittenhunderennen des LSVS (Alaskafeeling - Lausitzer Sportverein reinrassiger Schlittenhunde) im Dogscooting gemeldet. Aber… wir erinnern uns… die Schulterverletzung vor 2 Wochen ist zwar gut verheilt, nichtsdestotrotz ist ausreichend Schonung hier angebracht. Und bei dieser Zughundesport-Disziplin kannst du eines definitiv nicht: dich schonen. Boom braucht hier jede Hilfe, die er seitens seines Teampartners bekommen kann. Immerhin gibt er alles. Und so sprang Karla für Uwe ein. Premiere für sie und Boom miteinander. 

Freitag 

Gegen 18:30Uhr kamen wir am Stakeout an, versorgten die Hunde und meldeten Boom an. Beim anschließenden gemeinsamen Beisammensein am Lagerfeuer sollte es Bratwurst und Glühwein geben. Uwe und ich begaben uns also dahin und passierten den Startbereich. Der befand sich auf Asphalt, was eigentlich untypisch, aber für kurze Abschnitte nicht schlimm ist. Auf meine Nachfrage, wie lang jener Teilbereich ist, erhielt ich die Aussage „etwa 500m“. Gut. Schauen wir uns trotzdem an. Ihr wisst ja, unsere heiligen Hunde… nur das Beste… Die Bratwürste waren eh gerade erst frisch auf dem Grill gelandet.
Und so marschierten wir mit angeworfener Garmin los. Am Ende waren es 370m. Passte. Und anstatt jetzt zurück zu gehen, hatte ich die glorreiche Idee, die gesamte Strecke anzuschauen. Die Stirnlampe und die Maclight lagen natürlich im Wohnmobil. Der Handyakku war bei 36%. Aber hey.. eine LED ist sparsam. Während wir also im tiefschwarzen Wald dahinstiefelten, beleuchteten wir den Boden, um ihn einschätzen zu können. Manchmal frag ich mich, was mich in diesen Situationen reitet.
Heike schickte ich nach einem kurzen Telefonat noch fix die Kontaktdaten von Karla, falls sie innerhalb der nächsten 1,5Stunde nichts mehr von uns hören sollte. Aber wir kamen ins Ziel. Aßen eine Bratwurst, tranken einen Glühwein und fanden uns dann wieder bei den drei Hunden im Wohnwagen ein.

Samstag 

Der Start von Karla war auf 11:06Uhr und alle 2 Minuten getaktet. Aufgrund des Asphalts zu Beginn und dem anschließenden leicht splittigem Weg, booteten wir Boom.
Vor den Beiden starteten mehrere Gespanne, auf die die Beiden dann auch aufliefen. Dazu stoppte einer der einem anderen helfenden Fahrer die Scooter, und es entstand eine gefühlt endlose Wartezeit. Die folgenden Scooter-Teams fuhren also auch noch auf. Und so waren die 2-Minuten-Abstände zueinander dahin.
Aber Karla und Boom absolvierten auch das und den anschließenden Überholvorgang beider Gespanne grandios. Das ist wirklich eine mentale Leistung!
Und kamen auf den 5.2km schließlich mit einer Stau-Fahrzeit von 16:24min ins Ziel. Platz 2 für diesen Tag. Und zeitlich 1:04min hinter Mareike.

Sonntag

Das bremsende Gespann des vorhergehenden Tages startete diesmal nicht vor den Scootern. Also war die Strecke endlich frei zum Heizen. Da Karla zeitlich  am Samstag hinter Mareike ins Ziel kam, begann ihr Trail auch erst 2 Minuten danach. Und nun hieß es für die Beiden, mindestens 1:04min wettzumachen.
Uwe und ich warteten gespannt am Ziel, welches sich am Ende eines relativ steilen Berges abwärts befand.
Und um die Ecke kamen Mareike mit Alvar, dicht gefolgt von Karla und Boom. Sie hatten es also geschafft und die Zeit mit 12:51min mehr als wettgemacht.
Das bedeutete der Sieg in ihrer Klasse.
Und da sich Karlas Hexe am Tag zuvor bei ihrem Lauf im Canicross verletzte, durfte heute auch noch Nell mit Karla (natürlich außer der Wertung) an den Start gehen. Auch hier.. nach kurzer telefonischer Bedienungsanleitung seitens Heike - Premiere. Nachdem Beide gut aus dem Startbereich kamen, musste Nell kurz ihren neuen Teampartner in üblicher Manier body-abchecken, was Karla aber hervorragend löste. Schließlich fanden sich Beide zusammen und kamen gut gelaunt und glücklich ins Ziel. 

Welch eine großartige Leistung! Von allen Beteiligten.
Danke, Karla, dass du die Hunde so großartig über den Trail gebracht hast.
Und danke dem Verein, der so ein großartiges Rennen auf die Beine stellte und uns ein schönes Wochenende bescherte.



 18. November 2023

💚Glück auf 8 Pfoten und 4 Beinen

Gestern waren wir zum HSV Leipzig-Süd/Markkleeberg e.V. zugegen.
Zu deren 5. Leipziger CaniX-Wettkampf waren ursprünglich auch Uwe&Boom auf der DS-lang-Strecke (4.4km) und der Mannschaft im Dogscooting gemeldet.
Nachdem seine Schulter aber noch etwas Heilung benötigt, übernahm zum einen Heike den regulären Startplatz und änderte ihn in die BJ-kurz-Strecke (2,4km) ab.
Mel hingegen trat an Uwes Stelle im Mannschaftswettbewerb. Hier bilden ein Läufer, ein Biker und Scooter-Fahrer ein Team und übernehmen wie in einer Staffel, nachdem der jeweils vorher Startende die Ziellinie passiert.
Und so hatte Heike nun plötzlich drei Starts in dieser Veranstaltung, zu 2x 2,4km und 1x 2,6km. Dies sollte nun in einem relativ engen Zeitfenster geschehen.
Die Strecke war anspruchsvoll, da überaus schlammig. Teilweise waren die Wege eng, was Überholmanöver schwierig machte.
Und wir mussten wieder abwägen, ob wir Boom booten. Das kurze, gesplittete Stück bergab schrie eigentlich nach Schuhen. Die ultra matschige Strecke verneinte das.
Und so verzichteten wir zugunsten besseren Grips auf die Booties. Unterm Strich fuhr er sich an dem Tag die Pfoten trotzdem etwas dünn. Nicht wirklich schlimm. Aber unnötig.

🔸Bikejöring Kurzstrecke - 2.4km - Heike&Boom

Heike und Boom waren bisher nie miteinander gefahren. Überhaupt ist Heike in Sachen Bikejöring recht unbefleckt. Sie kennt aber Boom und er kennt sie. Und nach  mentalen Startschwierigkeiten mit Boom (Größe, Farbe, Blicke, Interessen) vor einigen Wochen noch, nach der Rottweiler-Attacke gegen Heike, war dieser Start vermutlich ein weiterer großer Schritt in Richtung Normalität.
Wir instruierten sie, in Anbetracht der schweren Strecke und ihre Unerfahrenheit hier, dass sie im Zweifel immer auf Nummer Sicher fahren soll. Darüber hinaus telefonierte sie im Vorfeld auch noch kurz mit Clemens, um optimal für ihren Hundepartner da zu sein.
Schließlich arbeitete Boom mit Heike  erwartungsgemäß absolut zuverlässig, nahm jedes Kommando richtig an und sie gaben gemeinsam alles. Ins Ziel kam, nach kurzem Steckenbleiben in einer Pfütze direkt davor, eine strahlende Heike und ein glücklicher Boom in 5:45min.
Am Ende reichte diese Leistung für Platz 2 🥈. Uwe lief mit ihm aus und versorgte ihn.

🔸Canicross Kurzstrecke - 2.4km - Heike&Nell

Kurz danach stand der Start im Canicross mit Nell an. Die war bereits durch uns fertig gewässert und aufgewärmt.
So konnte sich Heike auf sich konzentrieren, während wir die mittlerweile recht angeschaltete Malinette, die sich aber sehr bemühte zumindest nach außen Ruhe zu bewahren, in den Startbereich brachten.
Im 30sec-Takt ging es dann hintereinander los.
Heike und Nell absolvierten die Strecke nun in 9:13min. Mit sich war unsere Läuferin nicht ganz zufrieden, vergisst hier aber gern mal, dass sie keine 40min vorher mit Boom schon unterwegs war und Kraft gelassen hat. Wir sind mit allen super zufrieden!
Am Ende war das Platz 4.

🔸Mannschaft Kurzstrecke - jeweils 2.6km - Bikejöring Heike&Nell - Dogscooting Mel&Boom

Nachdem wir Nell versorgten und sie ein wenig ausliefen, war nicht viel Zeit, denn zum Schluss ging es nun in den Mannschaftswettbewerb. Ich übernahm das Handling von Nell, Uwe kümmerte sich um Boom.
Unsere Läuferin machte als Erste gut Zeit wett. Danach startete Heike mit Nell auf die nun etwas längere Strecke und hatte im Vorfeld ein wenig Bedenken, da Nell und Boom sich nicht gleich laufen/fahren. Nell ist hier eher das Breitschwert, Boom das Skalpell.
Aber diese Sorgen sollten grundlos bleiben: Nell absolvierte die Strecke mit ihrer Heike fehlerfrei und Beide kamen in sehr guten 7:03min ins Ziel.
Mel, die dankbarer Weise so kurzfristig für Uwe einsprang, legte im Anschluss mit 6:04min eine Wahnsinnszeit mit Boom hin. Dafür, dass sich Beide vorher noch nie gesehen oder gar miteinander trainiert haben, ist das einfach unglaublich.
Diese Teamleistung bedeutete den Sieg🥇.

Neben den Erfolgen aller unserer Wettkämpfer, war das Miteinander, das fast wortlose Umeinander-Kümmern das Schönste. Jeder Handgriff saß. Die startenden Teams waren immer bestens versorgt, konnten sich so auf ihre Trails konzentrieren und wirklich alles geben.
Ich bin unglaublich stolz. Auf uns alle!

Vielen lieben Dank an den HSV Leipzig Süd Markkleeberg, an unsere Prüfungsleiterin Franziska, unseren Richter Uwe und an alle Teilnehmer. Es war ein wunderbarer Tag, von dem wir noch eine Weile glücklich zehren werden.


 11.-12. November 2023

💚Uwe&Boom - DS1 - Elsholz 2023 (DNF/DNS) 

Samstag: Nachdem sowohl Uwe, als auch Boom momentan trainingstechnisch wirklich gut dastehen, stand dieses Wochenende ihr nächstes VDSV-Rennen in Elsholz an.
Leider endete es nach einem wunderbaren Start in der ersten Kurve. Durch Waldarbeiten war der Weg nach rechts derart ausgefahren, dass er für den Hund eindeutig der Richtige war. Wie auf Schienen nahm Boom also die Abzweigung und überhörte Uwes Anweisungen zur eigentlichen Überquerung. Die Folge war ein Sturz auf die Schulter, der auch nicht folgenlos blieb, so dass Uwe abbrechen musste. Boom stand sofort. Und blieb selbst ohne Blessuren.Nun schauen wir, wie sich die Verletzung entwickelt und hoffen das Beste. Glücklicherweise hat er am Montag sowieso seinen Physiotermin❤️‍🩹


Sonntag: Schaut sie euch an, die Zwei. Kurz vor ihrem Sturz.
Uwe trainiert seit geraumer Zeit (zusätzlich zu den Rennwochenenden und dem Hundetraining) sich selbst zwei Mal unter der Woche mit Heike und schließt da die Werkstatt einfach mal zu. Sie läuft, er fährt Scooter. Und mittlerweile sieht und merkt man auch, dass sich diese regelmäßigen Sporteinheiten positiv auf das gemeinsame Erlebnis mit Boom auswirken. Uwe kann ihn wesentlich besser unterstützen. 

Und Boom?
Boom ist ein Ein-Mann-Hund. Ein Uwe-Hund. Er liebt ihn unfassbar. Ich habe das Gefühl, dass er einfach nur glücklich ist, dass er nun gemeinsam mit seinem Uwe diesen Sport ausleben darf. Er ist noch fokussierter als vorher, lässt sich durch nichts ablenken und springt geradezu ins Geschirr, wenn es losgeht.
Und ist man dann mit ihm gemeinsam im Zughundesport unterwegs, ist immer, wie man hier auch auf dem Foto deutlich sieht, ein Ohr am hinteren Teammitglied (auch wenn es gestern kurz auf taub geschalten war😅).

Nachdem Uwe heute nun von seinem Freund, seinerseits Arzt 🙌, untersucht wurde, ist klar, dass er sich „nur“ eine Schulterprellung/-stauchung zugezogen hat. Und hoffentlich in wenigen Wochen wieder fit ist. Wir rüsten jetzt in Sachen „Equipment“ definitiv auf, denn aus Schaden wird man klug. Dazu aber später mehr. 

Foto: Jojo Heyn


07. November 2023

💚Da ist es… 

DAS Bild, was ich mir so gewünscht habe von den Jungs.


  3. November 2023

💚Eine Liebe, ein Herz, ein Schicksal.  

So ist sie nun seit einer knappen Woche vorbei: die ICF-Weltmeisterschaft im Zughundesport im eigenen Land. Wo sich eine gesamte Szene in Sachen Hund - absolut verständlicherweise wohlgemerkt (ich mach es ja mit Kama im Obedience nicht anders) - spezialisiert hat.
Auffällig wurde das für mich erstmals beim Vetcheck, wo die Konstitution des Hundes auf einer Skala von 1-9 seitens des Tierarztes festgelegt wird. Und Boom erhält eine 5. Als Besitzerin, Züchterin, und verliebte Hundemutti stockt man über diese Zahl, ist etwas irritiert, vielleicht ein klein wenig verärgert, weil dieser Mensch diesen irre schönen, absolut drahtigen, muskulösen und glänzenden Belgier augenscheinlich nicht richtig einschätzt. Und dann geht man. Und ist dennoch glücklich, dass der Rest zumindest Wohlwollen fand. 

Dann…
… findet das Rennen statt. Der eigene Hund samt Sohn schlagen sich in Anbetracht der starken Konkurrenz und den üblen Streckenvorraussetzungen (Regen, Matsch, Wacken 🤘) gar nicht so schlecht. Er wird zwar Letzter, aber hey… zeitlich war das trotzdem sehr ordentlich.

Und dann, zuhause, beginnt das Sammeln von Erinnerungen in Form von Fotos. Fotografen aus ganz Europa waren auf der Strecke, um diese einmaligen Zeit einzufangen. Akribisch beobachtet man deren Seiten, und sucht sein Team. Und blättert tausende Fotos durch. Und man findet Keines, wo das eigene Team dynamisch, fit und trotz der Anstrengung noch irgendwie gut aussieht. Und plötzlich wird einem klar, weswegen da eine „5“ bei Konstitution steht: Der Boom wirkt zwischen den ganzen Hounds/Greystern/etc. klein… und gleichzeitig irgendwie… schwer. Angestrengt. Intensiv. Die Spezialisten ihres Fachs hingegen walzen über die Trails, als laufen sie auf Schienen. Grosse, muskelbepackte Hunde mit aufgerissenen Fängen. Geboren um zu rennen. Ausschließlich.
Und das verliebte Hundemuttiherz sticht. Weil es kurz hadert und sich fragt, ob man dem eigenen Hund mit diesen Anforderungen überhaupt einen Gefallen tut.
Letztendlich ja… denn er weiss nicht, worum es geht. Und es ist ihm auch völlig egal. Er gibt alles. Wann immer er im Zug vor einem galoppiert. Zusammen mit seinem Partner. Und er brennt dafür. Freut sich, dass er über den Trail fegen kann (zumindest die ersten 3km 😂).  Und so gehen wir übernächstes Wochenende wieder an den Start. In anderer Konstellation, mit anderem Gefährt: Uwe und Boom zusammen in der Kategorie Dogscooter.


25.-29. Oktober 2023

🌍 🇩🇪 WM Leipa - Vetcheck und Streckenbegehung

Heute (25.10.) stand der umfangreiche VET-Check für Boom auf dem Plan. Da wir erst Freitag Abend anreisen können und bis dahin die Untersuchungen erledigt sein müssen, legte ich den Termin auf heute. Es hat Vorteile, wenn Veranstaltungen mal nicht am Ende der Welt sind. Allerdings sind 1,5h Über-Land-Geeiere nichts für meine Nerven.

Vor Ort angekommen, sind Boom und ich erstmal die 4,3km lange Strecke abgelaufen. Die ersten knapp 1,5km sind hart, in Anbetracht der erwartenden Temperaturen und seiner Startzeit. Wenn das, und das vermute ich stark, der Rückweg vor einem Jahr war, wundert mich nicht, dass er damals einfach am Ende war.
Der Rest der Strecke geht im Wald lang. Und die ist echt angenehm kühl. Ich vermute, dass es allerdings recht matschig und glatt durch die Trainings und Läufe im Vorfeld wird. Wir verzichten deshalb diesmal  auch auf Booties. Hier braucht Boom 100%igen Grip. Und wir hoffen, dass die Pfoten auf dem kurzen Schotterstück halten.
Danach ging es direkt zum Vetcheck, der erwartungsgemäß auch ohne Beanstandung verlief. Boom mags es trotzdem nicht, wenn Fremde ohne große Kontaktaufnahme über ihn gebeugt alle Gliedmaßen durcharbeiten. Er bleibt aber, Boomilike, höflich. Zudem bekamen wir die Startnummer im Anschluss.
Danach ging es die 2 Stunden wieder nach Dresden auf Arbeit.

Clemens und Uwe werden nun erst Freitag mit Wohnmobil anreisen, da Clemens als Abiturient nicht freigestellt wurde.
Samstag Mittag geht’s dann auf den Trail, außer die Temperaturen vereiteln diese Pläne. Aber wir sind mal zuversichtlich, denn wir ihr auf den Fotos sehen könnt, ist der Wald echt toll.

🌍 🇩🇪 ICF WM Leipa - Rennen/Tag 2 - „Das kann man nur mit Wahnsinn wettmachen…“

Realistisch gesehen sind Boom und Clemens gegen ihre Mitstartenden die Außenseiter schlechthin. Bei den anderen Hunden handelt es sich um absolute Spezialisten, nämlich Hounds u.ä., die ausschließlich zu diesem Zweck, den Zughunderennen, gezüchtet wurden. Diese durchdachten Kreuzungen verfügen über Winkelungen und Muskelansätze, die ihnen zu enormer Leistungsfähigkeit bei großen Geschwindigkeiten verhelfen.
Und dann ist da Boom. Mit einem Gebäude und einer Leidenschaft, die ihn gemeinsam mit Clemens diesen Platz im Team sicherten. Von Größe und Schrittlänge kann er mithalten. Bei den schnellen, leichten Flugphasen während des Galopps ist er allerdings raus. Er verweilt im Vergleich wesentlich länger am Boden und gibt auch viel mehr Kraft nach unten ab. Er ist ein Allrounder. Und Clemens? Ist das auch. Mehr Kampf- als Lauf/Bikesportler. 

Und so starteten Beiden nun als Letzte und hatten alle vor sich. Das Wetter war super. Die Strecke erwartungsgemäß schlammig. Clemens hatte mit Helm und Jacke einmal Baum-Streif-Kontakt… wo wir bei „Wahnsinn“ wären. Boom kam aber im Gegensatz zum letzten Jahr wirklich gut ins Ziel. Beide fuhren eine Zeit von 09:53min auf die 4,3km lange Strecke ein. Und in Anbetracht der Lage… sind wir stolz. 

Schauen wir, was morgen kommt. Der Krieg ist erst vorbei, wenn die letzte Schlacht geschlagen wurde. 💪👊

🌍 🇩🇪 ICF WM Leipa - Rennen/Tag 2 - "Fangooooo"

Heute wurde absteigend zur gestrigen Zielzeit gestartet: heisst die/der Schnellste zuerst, und dann hintereinander weg gefolgt, ohne Altersklassen, im 30sec-Takt.
Boom und Clemens also irgendwo mittendrin. Puh. Das ist schon nervenaufreibender, denn da wird man vom Verfolger auch automatisch zum Verfolgten.
Der Trail war der Gleiche. Allerdings war er diesmal völlig durch: Zerfahren von gestern und durch den anhaltenden Regen übel verschlammt. Die Wurzeln in den Kurven waren ausgespült/-gefahren und glatt. Meistens verbessern sich die Zeiten der Starter am zweiten Renntag noch einmal, diesmal nicht. Fast alle kamen langsamer ins Ziel. Heute war ein schnelles und heiles Ankommen neben Fitness, Technik und der Zugstärke des Hundes definitiv auch abhängig von Glück. Und so kamen Beide heute langsamer als gestern mit 10:41,3min ins Ziel. 

Clemens ist trotzdem zufrieden. Mit Boom. Und mit sich. Und wir sind das auch. 

Mit einer Gesamtzeit (Tag 1 plus Tag 2) von 20:34,3min belegen sie damit den 5. Platz ihrer Altersgruppe. Von Fünfen. 

Und damit verlässt Clemens die Bühne des Zughundesports. Es war ein schöner, ein ehrwürdiger Abschied. Denn es sind nicht die Platzierung, die den persönlichen Wert eines Turniers ausmachen:

Es ist das gemeinsame Erlebnis mit dem Hund. Mit seinem Hund.
Es ist das Meistern von Herausforderungen, von Widrigkeiten, um dann zusammen die Ziellinie zu überqueren.
Und das nimmt ihnen keiner mehr. ❤️

(Fotos folgen die nächsten Tage. Ich bin super gespannt, was die Fotografen da auf der Strecke festgehalten haben.)



21./22. Oktober 2023

4. Harzer Luchstrail

Dieses Wochenende startete Uwe mit Boom erstmal bei einem Rennen des NSSV e.V. (VDSV) auf der Trabrennbahn in Bad Harzburg.
Am Freitag Abend kamen wir an. Im Dunkeln. Nichtsdestotrotz schaute sich Uwe die Strecke an. So gut das eben geht. Da es die vorangegangenen Tage doch recht ergiebig regnete erwarteten wir eine Schlammschlacht. „Überleben ist alles“ war sein Resümee.

Samstag früh war es soweit: wir wässerten Boom, Uwe machte ihn warm und ich nahm das ganze Equipment zum Startbereich. 9:53Uhr ging es los. Die Strecke war auf Gras, nass, schlammig, gespickt mit 5cm tiefen Pfützen und dadurch auch echt anspruchsvoll. Wäre es trocken gewesen, wäre das ein genialer Trail zum Heizen für Beide gewesen. Und zu allem Pech hatte Uwe einen Krampf direkt beim Losfahren. Am Ende standen 8:16min  auf den 3km auf der Uhr. Die meiste Zeit kostete der letzte Anstieg. Bis dahin und danach waren sie mit einer wirklich tollen Pace dabei. 

Heute verzichteten Beide in Anbetracht der vorstehenden WM nächstes Wochenende auf einen Start. Der Wind hatte die Nacht derart zugenommen, dass der letzte Anstieg vorm Ziel Beiden, gepaart mit der aufgeweichten und mittlerweile zerfahrenen Strecke, das letzte Quäntchen Kraft abverlangt hätte.
Und zugegeben, Uwe ist auch noch nicht fit für solche anspruchsvolle Tailabschnitte. Es ist wirklich schwierig für ihn, das Eigentraining mit der Arbeit zu bewerkstelligen. Unsere Teams sind letztendlich nur so gut, wie ihr jeweiliger Partner. Und wir fahren nicht auf Verschleiß!

Nächstes Wochenende geht es dann für Clemens auf sein letztes Rennen mit Boom. Die WM in Leipa wird deren Abschluss sein. Wir freuen uns drauf und hoffen auf geeigneteres Wetter als letztes Jahr. 

Uwe,Boom und Nell werden heute noch eine gemeinsame Trainingsrunde im Wald drehen. Und greifen dann bei den nächsten Trails in Elsholz und Spremberg an.


08.10.2023

🇩🇪🥇VDH DM THS - Hancock … mal wieder

Clemens und Boom gewinnen heute den GL2000 mit 6:16min in ihrer Altersklasse (m15) und holen damit den Meistertitel in den dhv - Deutscher Hundesportverband e.V.
Die schöne Strecke unweit der eigentlichen Veranstaltung ging durch ein teilweise geschottertes Waldstück, weswegen wir uns für Booties bei Boom entschieden. 
Und die Beiden lieferten ab. Was ihnen letztens Jahr als Vizemeister nicht vergönnt war, schafften sie heute.  

Damit machen die zwei Jungs den Sack der großen Meisterschaften im VDH (in ihrer Sparte und AK) für diese Saison zu:

✅SGSV Sachsen Landesmeister 
✅SGSV Meister THS 
✅SGSV Meister BJ-K
✅dhv Deutsche Meister
✅VDH Deutsche Meister

Wir könnten nicht stolzer sein!


04.10.2023

💖C-Wurf … die Reise beginnt

Bevor ich weiter aushole ein herzliches Dankeschön an den Schäferhundverein RSV2000 e.V. und Albert Spreu, der uns hier mit dem bürokratischen Ablauf aller Genehmigungen unglaublich hilfreich war.

Nachdem Shadow letzte Woche ihre Läufigkeit eben 2 Monate vorzog, war es heute soweit. Wir trafen uns am Abend auf Tinas Hundeplatz und ließen die zwei zukünftigen Eltern einander näher kommen. Für Boom.. das erste Mal. Instinktsicher wussten Beide sofort, was zu tun war und wir erlebten einen harmonischen Deckakt. Und als die Zwei gegen Ende des Hängens nebeneinander standen, putzte Boom Shadows Ohren. Hach..

Und Uwe.. der Arme. Nachdem er mich ja so hervorragend in der Welpenaufzucht unterstützte, durfte er heute auch dem Herstellungsprozess beiwohnen. Nicht unbedingt freiwillig, aber als Boomis Bezugsperson, muss er da mit durch. 😂

Es fühlt sich immer noch so unwirklich an, dass wir mit Boom einen Deckrüden besitzen. Einen Selbstgezogenen. Dass wir alle Hindernisse überwunden haben und dass Jener, so einzigartige Hund von einer anderen Züchterin gesehen und erwählt wurde. Und das, trotz der Tatsache, dass er nicht im Beißsport geführt wird. (Am Rande sei erwähnt: In diesem Hund stecken 100Jahre Ringgenetik… wieso sollte er das nicht können/nicht weitergeben?) 

Ich freue mich.

Eventuell wiederholen wir das Ganze Freitag nochmal. Aber der Anfang der C-Wölfchen ist gemacht. 💖

Weitere Informationen den C-Wurf betreffend, sowie das zugehörige Tagebuch findet sich künftig unter dem Reiter Zucht - C-Wurf.


28.09.2023

🤍🖤Kama, 14 Wochen

Bevor ein Border ins Haus kam, hörte ich von einigen Wenigen, die eingeweiht waren, dass sie sich uns mit dieser Rasse nicht vorstellen können. 
Wenn wir mit den Belgiern schimpfen würden, wäre der Hund die nächsten zwei Wochen ausschließlich unter der Couch zu finden…
Wir wären nicht weich genug, für diese empfindliche Rasse... 

Das offenbart Einiges:
Zum einen scheint es da draußen die Annahme zu geben, dass Belgier ausschließlich mit straffer Hand geführt werden müssen, was andere Rassen nicht ertragen. 
Natürlich müssen wir bei unseren zwei sturen, und Grenzen auslotenden Malis konsequent sein. Und ja, da kommt auch schon mal ein deutliches Nein. Aber wir sind fair zu ihnen und niemals ungerecht. 
Zum anderen werden wir als Menschen „straight“ wahrgenommen. Was in gewisser Weise natürlich stimmt. 
Beides ist zumindest diesem Border Collie absolut dienlich. Sie ist robust, konfliktfähig und kernig. 

Sie kommt wunderbar mit uns und unserer Art zurecht. Und wir mit ihrer. Noch nie war sie ängstlich unter der Couch. Oder tief beeindruckt. Sie ist eine Terroristenbraut, ultrafrech. Nell und ich halten sie in unseren Grenzen. In denen darf sie sich entwickeln und ausprobieren. Ob sie jetzt so rotzig und weltoffen ist, weil Nell ihr Bodyguard und permanent an ihrer Seite ist, weiss ich nicht. Aber sie ist toll.


26.09.2023

💜Das Allerbeste meiner Allerliebsten zum 6. Geburtstag 

Äußerlich wirst du weißer… in den Ohren, vorn ein paar längere Härchen an der Brust und unten zwischen den Pfoten.
Innerlich kombinierst du die Souveränität in Hund und einen Kindskopf sondergleichen.
Wenn die königliche Hoheit vor Freude eskaliert, grinsend und zwickend an einem hochspringt, wenn du dich kloppen willst und dabei vergisst, dass wir kein Fell haben,
wenn du dich lautstark aufregst, weil wir zu langsam sind, dann geht’s dir wirklich gut.
Du bist unser aller sichere Bank.
Wo wir sind, bist du.
Völlig unbeeindruckt durchläufst du diese Welt und gibst jenen Halt, die dich brauchen.
Gleichzeitig achten und behüten wir dich, auch wenn du das natürlich überhaupt nicht brauchst. 

Was liebe ich dich… 💜


24.09.2023

C-Wurf Lebenswolf

Manchmal läuft es anders als geplant - in dem Fall, durchaus positiv:
Zum einen ist der Zwingername von Peggy nach wie vor seitens der FCI nicht registriert. Da wir quasi fast nebeneinander wohnen, haben wir uns entschieden, dass ich den Wurf als Mietzucht übernehme.

Und zum anderen sollte Shadow eigentlich erst im Dezember läufig werden. Eigentlich.Madam zieht vor und so darf Boom, wenn er vom Albcross wieder da ist, seinen ersten Wurf angehen.

Ich bin sooo aufgeregt. Dieser tolle Hund hat endlich die Möglichkeit sein Potential weiterzugeben. Gepaart mit einer Hündin, die Nell recht ähnlich ist, wird das großartig.

Die Welpen bekommen RSV2000/VDH/FCI-Papiere.

Weitere Infos, Fotos etc. folgen - wir sind gerade durch die vorgezogene Läufigkeit am rotieren.


14.08.2023

RSV2000

Ab sofort züchten wir unsere Belgischen Schäferhunge im VDH/FCI angeschlossenen Rassehunde-Zuchtverein „RSV2000“.


13.08.2023

🖤♟️🤍 „Schach!“

Als Züchter hatte ich bisher zwei Würfe und sah mich mit dem Problem konfrontiert, dass einer überwältigenden Nachfrage nur wenige Exemplare gegenüberstanden und nach wie vor stehen. Denn zum einen sind meine Hunde vom Wesen und unserer Aufzucht her, was sich Viele wünschen. Und zum anderen sind sie optisch eine Augenweide.

Diesmal befand ich mich nun, als potentieller Interessent, auf der anderen Seite.
Und zwar mit sehr konkreten Vorstellungen: 
🔺aus einer FCI-Zucht muss (!) sie sein
🔺von gesunden Linien muss sie abstammen
🔺rotzig durfte sie sein
🔺wenig Weiss am Kopf sollte sie haben 
🔺klein und wendig wäre großartig.
Viele Wünsche. 

Und wenn man nicht aus der Szene kommt, fällt man oft in den Wartelisten auch mal plötzlich hinten runter, weil die Hunde unter Freunden und erfolgreichen Sportkollegen verteilt werden. Oder der Züchter behält sich plötzlich doch deinen erwählten Hund selbst. Oder es werden nur Jungs geboren. Oder ich habe zu lange überlegt. Letztendlich ist das alles völlig nachvollziehbar, schmeißt einen aber jedes Mal um Monate zurück. 

Und wenn das alles mal nicht der Fall war, gibt es manchmal noch zuchteinschränkende Verträge, die ich so aus meiner Belgierszene überhaupt nicht kenne. Die aber absolut typisch sind, für andere Rassen. Entweder wird eine Zucht verboten, eine Co-Ownerschaft vorausgesetzt oder aber unter immenser Strafandrohung die künftigen Deckrüden bestimmt. Und damit es in der Gerüchteküche jetzt nicht überkocht: Nein, natürlich ist mein primäres Ziel nun nicht die Zuchtwelt der BCs zu erweitern, aber als bestehender FCI-Zwinger lass ich mir diese Möglichkeit nach dem Motto „lieber man hat, als man hätte“ einfach offen. Denn so bin ich eben. Pläne schmiedend, Alternativen bedenkend, auf Schienen fahrend. 

Man mag jetzt Folgendes nachvollziehen können, oder nicht:
Es ist unglaublich schwer, einen Hund einer Rasse zu reservieren, wo man nicht weiss, was neben den so wichtigen charakterlichen und gesundheitlichen Qualitäten auch optisch rauskommt.
Wie sagt man ab, wenn einem nicht gefällt, was da fällt?
Sollte man überhaupt absagen? Sind die inneren Werte nicht soooo viel wichtiger als die Äußeren?
Hassen einen dann alle, wenn man für sich entscheidet, dass das Alles gleich wichtig ist?
Wenn ich selbst Anfragen zu Welpen bekomme, wo es sich ausschließlich (!) um die Farbe dreht, werde ich mittlerweile auch ungemütlich. Wenn man sich aber im Vorfeld Gedanken zu den dahinterstehenden Linien und Charakteren gemacht hat (und das findet man als Züchter sehr schnell raus), finde ich es durchaus legitim einen Hund haben zu wollen, der einen auch optisch anspricht.
Zwischendurch wollte ich schon Kompromisse eingehen und wurde hier jedoch glücklicherweise von Uwe zurück auf den Pfad geholt.
Ich redete mir nach jedem Schachmatt ein, und das waren aus den o.g. Gründen in vielen, vielen Monaten VIELE, dass MEIN Hund irgendwo wartet.
Und glaubt mir, mein Freundeskreis hat mitgelitten. Jedes Mal.
Und dann war da plötzlich jene Züchterin, die es akzeptierte, dass alle Ansprüchen, die man hat, gleich wichtig sind. Und als eine Hündin von passenden Elterntiere mit folgender Beschreibung fiel: „black-white, schwarzer Kopf, kleiner weißer Klecks im Nacken, weiße Vorderbeine“, telefonierten wir miteinander.
Und sie ließ mich Kama reservieren. Dies kleine Wesen.
Mit vier Wochen lernte ich sie kennen. Und schon hatte sie einen Spitznamen: Motzi. Den bekam sie, als sie sich während des Besuchs über Selbigen aufregte. Und bellend erstmal ihre Geschwister weckte und mit erhobener Rute vorschickte.
Mit sechs Wochen fuhren wir dann zu Viert hin. Mit acht Wochen holten wir sie ab.

Und nun habe ich genau das, was ich wollte: eine Bodenlenkrakete. 

Zusammengefasst:
🤍JA, die Olle hat jetzt tatsächlich eine Border Collie-Hündin. Eine ganz Klassische. In schwarz-weiss, langhaar.
🖤JA, Boom findet sie in Ordnung. Nell nimmt, wie immer, die Rolle der Gouvernante ein. Gott sei dank, denn das hat mir eine Migräneattacke vom Feinsten im Vorfeld beschert.
🤍JA, ich bleibe trotzdem noch die Mali-Tante. Das eine schließt das andere ja nicht aus.
🖤Und Ja - Wir haben wieder eine Königin im Spiel. 

Herzlich willkommen bei Lebenswolf: 

♟️🖤Q‘ Kama o kurí🤍✨


25.07.2023

Passion & Pride ❤️‍🔥

Es ist amtlich: Clemens und Boom haben sich für den 🇩🇪deutschen Kader qualifiziert und starten dieses Jahr im Bikejöring auf der ICF WORLD CHAMPIONSHIP in Leipa.


22.07.2023

1. Lebenswolf - Zwingertreffen

Heute fanden sich 4 Wölfchen plus Mutti Nell zusammen. Und es war einfach schön.
Ich habe die Einzelbilder mal grob zusammengesetzt. Hübscher bekomme ich es mit Photoshop nicht hin.

Von links nach rechts:

💚Lebenswolf Agent Boom (Ingo&Nell)
💙Lebenswolf Bull (Odhinn&Nell)
🖤Lebenswolf Black Cashmere (Odhinn&Nell)
🧡Lebenswolf Air Max (Ingo&Nell)
💜Nell des Fauves de Malines

Und wirklich ALLE Kinder von Nell glänzen durch Offenheit und Freundlichkeit.

Danke, dass ihr alle da ward. Es war traumhaft schön.

... und das Geschenk - Ein ganz tiefer Blick in unsere Seele…

Man kennt sich selbst eigentlich am besten. Und wenn man zudem noch in der Lage ist, sich selbst zu reflektieren und Gegebenheiten sachlich zu analysieren, entsteht ein Gesamtbild Unsererselbst.
Ich, bin der Fels in der Brandung. Ich war es schon immer. Für Viele. Und stehe für meine Familie, meine Freunde und jene, die es/die mich brauchen, ohne Zweifel ein.
Und wenn es die Welt aus den Angeln reisst, bin ich der Anker, der sie zusammen hält. Von außen betrachtet lässt das wenig Weiches im Inneren erahnen. Hilfe? Brauch ich nicht. Und selten fragt auch einer danach.

Ich freue mich zum Ausgleich dieser letztendlich selbst gewählten Aufgabe über diese schönen, diese kleinen Dinge im Leben: Über den warmen Wind, der über rotgelbe Felder streift. Über die Sonne, die sich in hohen Gräsern fängt. Über Erfahrungen und Videos, wo Menschen menschlich sind.

Und so bekamen wir zu unserem Zwingertreffen ein Geschenk, was mir dem Atem raubte und mir Tränen in die Augen trieb: Aus Freude, weil diese so lieben Menschen an uns dachten. Und wussten, wie sehr ich diese Pullover (meine Einraumwohnung) liebe. Und sie veredelten ihn mit unserem Zwingerlogo und den Namen aller unserer Wölfchen. 💜💚🧡💛 - 💜🤍💛💙🖤❤️

Ja, ALLER… unserer Wölfchen. Auch jener, die sich durch ihren Verlust so tief in unsere Seelen brannten.

Wir gingen die Monate nach dem Auszug der überlebenden Kleinen geradeaus weiter. Wir schauten uns nicht um, und verweilten nicht in Wurftagebüchern oder Facebookerinnerungen. Unsere zerbrochenen Herzen setzten wir mit Klebeband zusammen. Und hofften irgendwie, dass das hält. Dass wir in der Lage sind, diese schlimme Zeit dick wegpacken. Aber wie sollte das funktionieren? Wie können wir, als erwachsene Menschen, auch nur im Entferntesten davon ausgehen, dass diese „An-was-wir-nicht-denke-ist-auch-nicht-da-Strategie“ funktioniert? Denn ver- und aufgearbeitet sind unsere Verluste dadurch nicht.

Und gleichzeitig rücken die Tage näher, die alles jähren. Die Geburt, die ersten Schritte in der Wurfbox (🤍), das Bangen, Umsorgen und das Sterben… Und es entstehen minimale Haarrisse in unseren provisorisch getapten Herzen aus Glas. Und so sehr uns das Aufwachsen der anderen Wölfchen freut, zerspringen wir im Inneren doch wieder in dieselben tausend Teile. Und wann immer ich im Moment einige Sekunden Erinnerung zulasse, zerreißt es mir die Seele.

Und trotzdem sind wir dankbar. Für die Übriggebliebenen und ihre Besitzer, die unsere Freunde sind. Danke, dass ihr so auf unsere Wölfchen aufpasst. Und sie so liebt, wie wir das tun. Und danke, für dieses wunderbare Geschenk, welches wir vermutlich nie wieder ausziehen werden. Wir haben euch von Herzen lieb.


08./09.07.2023
 
🥇 SGSV-Jugendmeister im GL2000 (M-15) - Hancock 

Kennt ihr den Film?
Will Smith als Superheld? Mit grenzenlosen Superkräften, Unsterblich- und Unbesiegbarkeit? Er musste nix tun, um diese Fähigkeiten zu erlangen. Er rettet ab und an die Welt. Wenn es von ihm verlangt wird. Mit… Folgen. 😂 (Wer ihn nicht kennt: schaut ihn euch an. Ihr wisst dann, was ich meine.)
Clemens.. ist momentan ähnlich im Zughundesport unterwegs. Er macht es halt, weil er es kann.
Seit der FMBB liegt sein Training brach. Er lernt fürs Abi, geht Arbeiten nach der Schule und kümmert sich um sein 1. Hobby, dem Karate.
Er rennt nur noch bei Wettkämpfen und verlässt sich hier auf seine körperlichen Fähigkeiten und seinen mentalen Biss. Und der rettet ihn jedes Mal bisher. Gleichzeitig ist er aber ultra ehrgeizig. Verlieren ist keine Option für ihn. 
Den Boom trainiert Uwe mit seinen täglichen Schwimmeinheiten vor der Arbeit.

Und so fand dieses Wochenende die SGSV Meisterschaft im THS statt. Ich würde jetzt gern schreiben, dass das Wetter passte. Aber die angesagten Temperaturen ließen uns keine Ruhe, sodass Karo eisern an einer Vorverschiebung des Starts auf 6:30Uhr arbeitete. Danke dafür!  
Und so waren es 18 Grad zu diesem Zeitpunkt bei wenig Luftfeuchtigkeit. Also auf der Streckenlänge irgendwie noch vertretbar. Der Kiefernwald war dennoch trocken. Der Schatten wenig.
Bis zum Startpunkt waren es reichlich 7min Laufweg vom Parkplatz aus.
In denen spürte Boom, was da gleich geschehen wird. Und fuhr sich hoch. Bellen, ziehen, Aufregung... Da helfen kein Gehorsam und auch keine Leberwurst. (Bei Nell übrigens auch nicht.) Was im Training wirklich gut an „Gesittet-zum-Startpunkt-gehen-und-warten“ klappt, gestaltet sich in einigen Wettkämpfen als unlösbares Anliegen. Er verballert hier unnötig viel Energie, die ihm am Ende auf der Strecke fehlt.
Clemens war müde. Immerhin war zeitiges Aufstehen verlangt. Und dementsprechend gelaunt. 
Trotzdem kamen die Zwei mit einer sehr guten Zeit von 6:10min auf der 2km-Strecke ins Ziel. Boom sah auch schon frischer nach Rennen aus. Er gab halt wieder alles.

Clemens war erstmal unzufrieden. Das ist er aber meistens. Und ich mag das überhaupt nicht. Ehrgeiz hat halt seine guten und seine schlechten Seiten, wie so Vieles im Leben. So müssen wir ihn als Eltern ab und an erden. Das funktioniert in der Regel auch gut und der Tag entwickelt sich freundlich.
Ein anschließender Plansch für Boom im nahegelegenen Teich war dann eine willkommene Abwechslung. Er genoss den restlichen Tag im Garten von Karo&Franky mit seinen Hundekumpels sichtlich.
Letztendlich reichte es für die Verteidigung des SGSV-Meistertitels in der Altersklasse M15. Und Beide erliefen zudem die Tagesbestzeit Aller.
Damit fahren sie im September, einen Tag nach Clemens‘ 18. Geburtstag (… ich erinnere nochmal an Hancock) zur dhv DM. 

Jetzt sind die vier Jungs erstmal im Urlaub am Achterwasser, während Nell und ich hier die Stellung halten.


10.06.2023
 
🥇 Landesjugendmeister im GL2000 (SGSV Sachsen, M-15) 

Clemens und Boom verteidigten heute erfolgreich ihren Titel auf der wirklich schönen, und teilweise anspruchsvollen Strecke.
Es ging sehr zeitig am Morgen bei ansprechenden Temperaturen durch einen kühlen Laubwald bei Leipzig.

Unser Team musste als Allererstes überhaupt starten, was für Boom glücklicherweise kein Problem darstellt, da er auch ohne „Hase“ (Läufer vorweg) rennt und das Hinterhergehetze nicht braucht. Wobei ich mir schon vorstellen könnten, dass sich hier die eine oder andere Sekunde gutmachen lassen könnte.
So erliefen die Beiden mit 6:24min zwar nicht ihre persönliche Bestzeit, aber in Anbetracht der Tatsache, dass Clemens momentan durch sein Abitur und seine Prüfungsvorbereitungen für den 2. Braungurt im Karate kaum läuft, ist das großartig. Insgesamt war das auch die Bestzeit aller Altersklassen.

Wir sind stolz und freuen uns auf die SGSV-Meisterschaft in knapp einem Monat.
Hoffentlich spielt auch da das Wetter bei ähnlichen frühmorgendlichen Temperaturen mit. 

Foto: die zwei HERRschaften nach ihrem gemeinsamen Lauf.


31.05.2023
 
💔Unser größter Ruhm ist nicht, niemals zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen. (Mandela)

Um diesen Beitrag schiffe ich schon ein Weile drumherum. Er fällt mir unendlich schwer.

Wenn ich im Leben jemals einen Kardinalfehler gemacht habe, war es jener, der nun dazu führte, dass es hier keinen Wurf mit Bommel geben wird.
Ganz tief im Inneren wusste ich das mit der Abgabe der auch zuchttechnisch so wertvollen Hündin. Weil ich auch um das Wesen ihrer neuen Besitzer wusste. Aber der Mensch hofft. Und nach den Spuren, die dieser Wurf bei uns hinterlassen hat, war das die beste Möglichkeit für uns. Die, mit der wir leben konnten.

Dennoch bewahrheiteten sich alle Befürchtungen: Unsere Welt, unser Blick darauf, unsere zwischenmenschlichen Ansichten, unterscheiden sich so grundlegend voneinander, dass ich mich nach mehreren Vorfällen nicht dazu durchringen kann, diesen Kontakt über die nächsten Jahre aufrechtzuerhalten. Festzuhalten bleibt: dem Hund geht es gut dort, das steht außer Frage.
Ein Jeder, der hier involviert war, weiss, wie sehr ich mich bemüht habe, mein Gegenüber zu verstehen und auch leben zu lassen.
Leider kann ich das auf Dauer einfach nicht mehr. Denn diese Vorgehensweise fand nur einseitig statt: Unvermögen, Egozentrismus und deren so farblose Welt führten letztendlich zu diesem Kontaktabbruch. 

Es hat meine Seele zerfressen, und es hat mein Herz zerfressen. Und das tut es noch.

Und so muss ich nun endgültig meine Bommel gehen lassen, obwohl sie nur um die Ecke wohnt. 

Ich habe unendlich viel Liebe, Zeit und auch Geld in meine Zucht gesteckt. Und wir haben tolle Hunde hervorgebracht.
Ich weiss nicht, wie es weitergeht.
Ich weiss nicht, ob es weitergeht.

Meine Hoffnung liegt in den Würfen nach Boom. Vielleicht ist da ein kleines Mädchen dabei. Für die Zukunft. 

… und während ich das hier aufschreibe, laufen mir die Tränen… und ich bin einfach nur enttäuscht… 

Allen meinen Interessenten leite ich natürlich jeden Wurf nach Boom weiter.


31.05.2023
 
🤍Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen. (Tolstoi)

Und so sind wir alle letztendlich auch die Summe unserer guten und unserer schlechten Eigenschaften.
Und trotzdem: Wo immer man hinschaut, was immer man liest, gerade in der Hunde(sport/zucht)welt: da draußen laufen ausschließlich eierlegende Wollmilchsäue rum. Und ehrlich? Es nervt mich.

Wir haben daheim zwei Söhne, auf dem Höhepunkt ihrer Pubertät. Da knallt es ab und zu auch mal zwischenmenschlich. Ja wirklich. Auch bei uns gibt es Meinungsverschiedenheiten. Unglaublich aber wahr (😉).
Letztens argumentierte ich während eines solchen Disputs, dass die Dinge, die ihnen an mir nicht gefallen aber auch jene Eigenschaften hervorbringen, die ihnen selbst Zeit ihres Lebens an der einen oder anderen Stelle den Hintern retteten. Man kann nicht das eine wollen und das andere verdammen. Ja, wir können an uns arbeiten, aber an unserer Genetik kommen auch wir (teilweise) trotzdem nicht vorbei.
Und ganz genauso ist es mit unseren Hunden. Also zumindest mit Meinen, denn augenscheinlich sind viele der Anderen da draußen mit ausschließlich erwünschten Eigenschaften ausgestattet.

Ein Beispiel: Unsere Zwei, Mutter und Sohn, sind stur. Boom vielleicht noch etwas mehr als Nell (wobei diese wahrscheinlich nur subtiler versucht ihren Willen durchzusetzen).
Das tritt ab und an im Alltag in Erscheinung, und nervt natürlich. Weil wir regelmäßig Grenzen ausdiskutieren. Vermutlich deren ganzes Leben lang.
Gleichzeitig fährtet Boom im Sportbereich aber, wie ich keinen anderen zuvor sah. Ohne Leine, am Boden klebend, ruhig, stetig. Da wird aus „stur“ plötzlich „gewissenhaft, unerschütterlich und zielbewusst“.
Nell arbeitet im Schutzdienst absolut kompromisslos und willensstark.
Beides wünscht man sich in diesen Sportarten.

Und so bedingt das Eine eben auch das Andere. Ich kann die Liste jetzt mit weiteren Beispielen fortsetzen. Und wünsche mir von anderen Züchtern und Sportlern hier etwas mehr Transparenz. Und Ehrlichkeit. Denn nur so entsteht ein realistisches Bild mit weniger Aha-Elementen bei Live-Situationen (Prüfungen, Seminare, Treffen…).
Dazu gehört natürlich auch ein gewisses Maß an Reflexion. Und die Fähigkeit sich nicht alles schön zu reden oder damit zu begründen, dass die Rasse eben so ist. Oder man selbst… Und natürlich bedarf es auch der Eier hier Gewohnheiten im Umgang mit den sozialen Medien und, wenn ich es recht bedenke, auch und gerade im direkten Miteinander aufzubrechen.

Ich bekomme nach wie vor Welpenanfragen ohne Ende. Sei es nach Nell oder nach Boom. Und ein Jeder, der die Beiden noch nicht persönlich traf und nach einem Kennenlernen fragt, der ist darf uns gern besuchen. Denn so wie ich sie hier darstelle, so sind sie auch. Im Guten und auch im Schlechten.


29.05.2023
 
Nell 💜

Unsere zwei Hunde können unterschiedlicher nicht sein, wenn sie als Fotomodelle herhalten sollen:
Boom hat nahezu immer Termine und kann einfach nicht ausdauernd stehen/sitzen/liegen. So schön dieser Kerl ist, lässt er sich ultra selten auf einem Bild festhalten.
Nell hingegen kann stundenlang in der gewünschten Pose verharren. Ich kann sogar ihre Beine einzeln stellen, damit sie noch besser aussieht. Allerdings… kneift sie dann entnervt die Augen zusammen und trägt die Ohren wie ein Gremling. Was schrieb Anette gestern treffend: „Sie duldet nur. Schönes Gesicht nicht inklusive.“

😂

21.05.2023
 
🔺Gymnastricks-Seminar🔺

Tina von den Crazy Pfoten - Das Training für Hundeverrückte lud mich heute ein, um ein Seminar zum Thema „Gymnastricks“ zu geben.
Wir waren super schnell ausgebucht und hatten unglaublich viel Freude mit den Hunden und ihren Besitzern. Von der 15jährigen Seniorin bis zum Sporthund waren ein Vielzahl verschiedener Teams zugegen. 

Bei den Gymnastricks handelt es sich um ein gezieltes Muskeltraining für Hunde: Ein gesunder, effektiver und nachhaltiger Muskelaufbau ist mehr, als den Hund auf ein Wackelkissen zu stellen. Er erfordert anatomisches Wissen, eine individuelle Betrachtung und Analyse, das Erkennen von Stärken, Schwächen und/oder Problematiken, das Erstellen vernünftiger Trainingspläne usw. 

Eine gut aufgebaute Muskulatur unterstützt Bänder, Knorpel und Gelenke und wirkt sich positiv auf die Leistung aus und schützt weiter vor Verletzungen.
Viele Übungen verhelfen den Hunden zu einem besseren Körpergefühl.
Auch Hundesenioren und Hunde mit Erkrankungen im Skelettbereich profitieren von denen für sie angepassten Übungen um der schwindenden Bemuskelung entgegenzuwirken.

Hundesportler haben mit den Gymnastricks -über o.g. Vorteile hinausgehend- die Möglichkeit ihren Hund zum Sport ausgleichende Übungen anzubieten. 

Der Tag hätte durchaus noch mehr Stunden haben können. Und ich freue mich auf die Wiederholung/Fortsetzung.

17.05.2023
 
Sie sind, bleiben und werden immer FAMILIE sein ❤️

Uwe meinte vor nicht allzu langer Zeit als Reaktion auf Missverständnis von außen, dass wir vielleicht zu verspannt sind, was das Wohlbefinden unserer Hunde angeht. Wir achten auf perfekte Trainings- und hoffen auf optimale Wettkampfbedingungen, wir fragen einmal mehr nach Gepflogenheiten, wir umhegen und pflegen sie.
Wir fahren 4x im Jahr 1200km zur Physio mit ihnen, wir nehmen sie natürlich mit in den Urlaub und sie dürfen im Bett schlafen.

Wir profilieren uns nicht über sie.

Sie sind ein Teil unseres Lebens, unserer Familie.



06./07.05.2023
 
🔺FUSSSEMINAR beim HSV Kremmen/Schwarte 1979🔺

Vergangenes Wochenende lud mich der HSV Kremmen/Schwarte 1979 zum Seminar mit dem Schwerpunkt „Fussarbeit“.

Dieses umfasste in Theorie und Praxis die Basis-Bausteine für eine harmonische Fussarbeit im Hundesport.
Neben der Anatomie des Hundes und dessen Gangarten, beleuchteten wir die Voraussetzungen für eine perfekte Fussarbeit und gingen individuell auf die einzelnen Teams ein.
Wir erarbeiteten explizit die einzelne Bausteine der Fussarbeit (angehen, anhalten, Winkel, Schrittlängen, Geschwindigkeiten und deren -wechsel ...) und das nötige Handwerkszeug gemeinsam.
Wichtig ist mir, dass die einzelnen Teams und Trainer das Erlernte wirklich verstehen, so dass sie auch über das Seminar hinaus das hier Erlernte dauerhaft umsetzen können.

Wir waren eine bunte Mischung an bereits im Hundesport aktiven Mensch-Hund-Teams und auch für Neulinge mit den unterschiedlichsten Rassen.

Mir haben diese zwei Tage unglaublich viel Spass gemacht. Ich wurde nicht nur liebevoll umsorgt, auch der Umgang miteinander und mit den Hunden war wunderbar. Ich genieße sowas immer sehr.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen ❤️

30. April 2023
 
💚 RSV2000 - Talentsichtung - und ein Wochenende, was nach Urlaub schreit…

Donnerstag morgen bin ich mit Kopfschmerzen aufgewacht. Und anscheinend wusste mein Körper da bereits, was mich am kommenden Tag erwarten sollte.
Ursprünglich war dieses Wochenende wie folgt geplant und durchorganisiert:
Ich fahre mit Boom zur Talentsichtung des RSV2000 nach Auerbach, während Tina Nell vorher abholt, um sie als lebendes Beispiel für eine Schulung über Hunde bei der Feuerwehr mitzuhaben (zumindest dieser Punkt fand planmäßig statt).
Am Sonntag sollte es dann mit beiden Hunden nach Chemnitz zum Geländelauf gehen.

Das änderte schlagartig eine Email, in der mir mitgeteilt wurde, dass die Veranstaltung für Boom krankheitsbedingt ausfallen muss. Ich wusste aber, dass es eine weitere Sichtung am Sonntag gab. Leider jedoch nicht vor der Haustür, sondern, wie eigentlich immer, einmal quer durch Deutschland. (Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass wir innerhalb der letzten 2-3 Wochen schon 3600km auf der Uhr haben?) Wir meldeten also flott nach und planten neu.

Den Lauf am Sonntag mit Boom sagte ich also ab, und Nell wurde Samstag abend dann von Heike geholt, damit Beide ihren Geländelauf am darauffolgenden Tag absolvieren konnten, während Uwe und ich früh 3Uhr gen Westerwald düsten.

Kommen wir nun zur den Ergebnissen dieses ereignisreichen Wochenendes, von dem ich Urlaub benötige:

Boom besteht die Talentsichtung. Sobald seine DNA bei der Blutbank des RSV2000 eingelagert ist (angekommen ist sie bereits), erfüllt er hier alle Voraussetzungen als Deckrüde eingesetzt zu werden, inwieweit die andere Verbände diese Tauglichkeitsprüfung akzeptieren wird die Zeit zeigen.

Für mich war diese Veranstaltung mental ultra anstrengend, da ich zum einen einen relativ rohen Hund im SD vorstellte, und zum anderen nicht genau wusste, was auf uns zukommen würde.
Während der Mentaltest mit den SD-Elementen erwartungsgemäß lief, war die Formwertermittlung in Umfang und Dauer eine Hausnummer. Der Hund wird hier bis ins kleinste Detail erfasst (sämtliche Maße, Winkelungen, Muskulatur, Sehnen… alles) und in die Punktematrix übertragen. Die genauen Zahlen liefere ich nach, sobald ich sie habe.

Nachdem wir das erledigt hatten, stand die Show unter Volker Riedel an, bei der Boom mit seinem „Gut“ mal wieder, und auch wie erwartet, keinen Blumentopf gewann.
Ich weiß natürlich um seine Vorzüge und natürlich weiß ich auch um seine Nachteile. Leider überwogen diesmal Letztere (inkl. mir neuer bisher unbekannter Eigenschaften, aber man lernt nie aus).
Aber jeder Züchter, der sich letztendlich für diesen Hund entscheiden wird, wird auch seine Vorzüge in Gebäude und Wesen erkennen und die damit einhergehenden Möglichkeiten hier die Rasse an der einen oder anderen Stelle zu verbessern.

Nell und Heike sind heute gemeinsam im GL2000 gestartet. Und liefen nach Heikes Empfinden ein bisschen außer Konkurrenz. Letztendlich muss man dazu sagen, dass Heike bis letzte Woche krank war, nicht trainieren konnte und auch sportlich noch nicht an das Vorher anknüpfen konnte. Und Nell, muss bissl abspecken. Die darf ab nächster Woche wieder neben das Rad, wenn es das Wetter zulässt.

Wir sind gerade auf dem Heimweg. 3 Stunden und 340km liegen noch vor uns.


11.-15. April 2023
 
FMBB - Tag 1 - Anreise 🇩🇪 🇨🇿 🇸🇰 🇭🇺 🇷🇴 

Heute früh ging es für Uwe, Clemens, Boom und mich los gen Rumänien. Knapp 11Stunden Fahrt und 1000km lagen vor uns. Und es regnete. Und regnete. Kurz nach der tschechischen Grenze galt es als Ersthelfer nach einem Unfall in die Leitplanke der Überholspur zu agieren, der direkt vor uns passierte. Glücklicherweise waren die drei Insassen auf den ersten Blick nicht verletzt und ansprechbar. Allerdings gestaltete sich die Absicherung des Unfallortes durch das Warndreieck als Kamikaze-Aktion, da keiner außer uns anhielt, überall Autoteile lagen und die Autobahn keine doppelte Leitplanke zum sicheren Hin- und Rückweg hatte. Sterben wollte ich jetzt nicht auf diesem Weg. Schließlich regelten die abbremsenden LKW auf meinem Weg zurück die Geschwindigkeiten der anderen runter, welche wiederum durch das Warndreieck auf die rechte Spur gezwungen wurden.
Die weitere Fahrt gestaltete sich als weniger aufregend. Ab Prag könnte man meinen, das eigene Gefährt verfügt über eine schlechte bis keine Federung. Es holpert und wackelt in einer Tour. Die Spurrillen in der Fahrbahn taten ihr Übriges. In Budapest hielten wir dann erstmals zum Tanken, Boom pullern lassen und einer Pause an. Die letzte 1,5 Stunde fuhren wir über Land. Und erreichten schließlich 19:15Uhr unser Ziel (in Rumänien ist es dank Zeitverschiebung bereits eine Stunde später).

Boom war unendlich lieb. Er schlief die gesamte Zeit auf seinem angestammten Platz oder schmuste ohne in irgendeiner Weise aufzufallen. Lediglich an der rumänischen Grenze, wo die Ein- und Ausreise kontrolliert wird, fütterte ich ihn ab. Er muss ja nach Außen hier nicht unbedingt den großen Beschützer markieren. 

Und vielen lieben Dank an Uwe, der uns mit diesem doch recht großem Wohnmobil durch die holprige Autobahn und die engen Städte sicher ans Ziel brachte.💖

Morgen schauen wir uns die Strecke an und suchen das deutsche Team 😂 

FMBB - Tag 2 - Akklimatisierung, Organisation 🇷🇴

Nachdem wir gestern im Dunkelwerden angekommen sind und festgestellt haben, dass die einzelnen Länderteams leider überall verstreut überall campen, fanden wir uns auch heute kaum zusammen.Der Platz ist okay. Ich weiss nicht, was ich erwartet habe, es reicht aus. Wir stehen auf Gras mit steinigen Erdhuppeln und haben Strom direkt anliegen. Das Gelände war als Golfplatz ausgewiesen, scheint aber in weiten Teilen verlassen.Die Duschen und Toiletten sind jeweils in einem Containern untergebracht. Letztere sind in Anzahl 5 und nach dem ersten Besuch habe ich mich dazu entschieden unser Wohnmobil hierfür zu nutzen. 😐 Meine Männer sind da schmerzfreier.

Die einzelnen Wettkampfringe sind sehr gut überschaubar und den Sportarten zuträglich, soweit ich das einschätzen kann.
Das Wetter schwankt extrem zwischen 3 Grad nachts und 17 Grad in der Sonne. 

Uwe und Clemens starteten nach dem Frühstück zur 5km-Strecke, die uns bis dato etwas Sorge bereitete: Eine knappe Woche vor dem Rennen erhielten wir das Streckenprofil. Und ich war zugegeben etwas schockiert. Es zeigte eine Gesamtlänge 5,62km an, wobei hier, wenn man die Wege auf der Garmin ranscrollte von GPS-Fehlern ausgegangen werden konnte. Wirklich unschön schien die Steigung auf die ersten 1,5km.Genauso steil ging es die letzten 1,5km im Übrigen runter. Das ist anspruchsvoll. Und jaaa, es ist ein WM. Und die darf auch anspruchsvoll sein. Aber ich war nunmal in Sorge, wie ich es immer bin, wenn einer von uns vor solch, ach was, vor überhaupt einer Herausforderung steht. Fragt nicht, wie oft ich das Wetter die letzten Wochen gegengecheckt habe. Nochmal darf mir das Boomi nicht überhitzen. Nach der Rückkehr der Beiden meinte Clemens nur, dass die Strecke brutal ist. Mega schlammig aufwärts, steil abwärts. Hatte das Streckenprofil doch recht.  Und einen Platten durch drei (!) eingefahrene Dornen hatten sie auch. Großartig… wie beruhigend… nicht. 

Ich selbst nahm während die Zwei weg waren, meine Aufgabe als Teamleader für unser Obedienceteam wahr und begleite jenes beim Training und VetCheck. Letzterer für Boom war für Nachmittags anberaumt: Chip-, Impfausweis-, Zustandskontrolle. Für ihn war es okay.

Morgen 9Uhr startet das erste Rennen für Clemens&Boom. Die Strecke ist 4km vom Hauptlager entfernt. Das ist zum Laufen als Aufwärmung definitiv zu weit. Und einen Shuttelservice gibt es natürlich nicht. Das heisst, wir werden das Womo zusammenpacken, hin- und wieder zurückfahren. Puh…
Ich bin jetzt schon unentspannt. Ich werde aber nicht mitfahren. Zum einen betreue ich mein Obedience-Team, zum anderen bin ich sowieso nicht ansprechbar vor Aufregung und Sorge und Helikopteranwandlungen. 

So denn, wir werden jetzt essen und die Abendsonne genießen.

FMBB - Tag 3 - Rennen, 5km, long distance 🇷🇴

Unser Wecker stand auf 6Uhr. Damit hatten wir genug Zeit das Wohnmobil reisefertig zu machen, Boom zu wässer und zu lüften. 8Uhr fuhren die Jungs dann Richtung Gelände, während ich mich um mein Obedience-Team kümmerte.

Clemens und Boom starteten als Dritte. Leider überschlug sich Clemens in einem zu überquerenden „Graben“, weil das Vorderrad einrastete.
Glücklicherweise ist Boom immer mit dem Kopf bei seinem Teampartner und hielt sofort und unaufgeregt an. Er bildet seit jeher mit seinem Menschen eine beide umfassende „Blase“, in der man sich 100% aufeinander verlassen kann. Die anlaufenden, helfen wollende Streckenposten schickte Clemens sofort zurück. Sich wieder startklar herzurichten, kostete allerdings viel Zeit. Die Kette war runter, die Gangschaltung verrüttelt. Alles im allem waren das nach Garmin knapp 2min. Die restlichen Werte sind phänomenal. Spitze knapp 38km/h.
Momentan sind die Zwei mit 12:36min Vierter (weil 2 andere irgendwie anders fuhren?) in ihrer Altersklasse. Allerdings sind das in einem engen Starterfeld gerade 1:24min auf den Ersten. Er ist enttäuscht. Sehr sogar. Und dank seines mathematischen Talentes rechnete er uns auch direkt die niedrige Wahrscheinlichkeit vor, hier aufzuholen. Hoffen wir jetzt trotzdem, dass die Beiden am Samstag auf nasser Wiese ohne echten Weg (mit Booties dann), zeigen können, was in ihnen steckt und noch von hinten auf den 2km was aufholen. Ich würde mich soooo für ihn freuen. ❤️

FMBB - Tag 4 - jungsFREItag, OB3, und Zeit für das hier 🇷🇴

Gestern war ich das erste Mal (in meinem Leben) in einem geschlechtsneutralen Container duschen. Ohne Ablage für die Klamotten. Und mit solchen Duschvorhängen, die sich ungefragt eng an eng mit einem verbinden, wenn man nicht aufpasst 😂. Brrrrr. Aber: ich war fast alleine da, der Wasserdruck ist besser als daheim und das Wasser ist warm. Passte also. Die Klos benutze ich nach wie vor nicht. 

Gestern war ein streunender Hund auf Besuch. Ein netter Kerl. Anfassen muss ich ihn trotzdem nicht unbedingt, aber ich bin eskaliert, als in einer (mit Mali an der Leine) mit Steinen verscheuchen wollte. Diese Doppelmoral… Lobenswert seien die Schweizer erwähnt, die den Großen heute einfingen, von Ungezieger befreiten und ihm eine Prophylaxe verpassten. Das ist die schöne Seite der Medaille. 🥰

Auch hält es hier kaum einer für nötig, die Hinterlassenschaften seiner Hunde wegzuräumen. Warum auch? Wir sind ja alle nur ne knappe Woche hier. 
Zudem verdichtet sich zunehmend der Uringeruch. Was wiederum wirklich nicht änderbar ist. 

Heute dürfen sich die Jungs erholen, während ich wieder als Teamleader für das deutsche Obedienceler und als helfenden OrgaHand agiere. Es regnet seit Mittag in einer Tour. Auf dass damit der Wiesentrail auch wirklich komplett unter Wasser steht 😂. Ich bin gespannt, wie Boom diese Herausforderung löst. Bisher sind wir noch nie Strecken gefahren, die sogesehen gar keine sind, da es keine Wege gibt.

FMBB - Tag 5 - Rennen, 2km, short distance  🇷🇴

Heute startete unser Tag wir der des letzten Rennens auch. Boom gewässert, Womo zusammengepackt, die Jungs sind zur Strecke gefahren und ich als Helfer in die Meldestelle. Ich bin müde. Bisher 5 Tage Hundesport „intensiv“ schlauchen mich. 

Clemens und Boom konnten ihren durch den Sturz am Donnerstag entstandenen Rückstand nicht einfahren, zumal Boom mit der Wiese ohne Wege teilweise irritiert war. Er ist jung und sowas haben wir bisher auch nicht geübt/üben können. So wollte er am Anfang direkt auch den einzigen wegähnlichen Kurs einschlagen. Die Beiden haben natürlich trotzdem ihr Bestes gegeben. Und fahren so mit dem 4. Platz in der Altersklasse Men Senior heim. 

Boom stand nach dem harten Trail am Donnerstag und dem Wiesenrun heute super da. Er war fit und zog  bis zur Ziellinie durch. Seine Trainingsumstellung nach Leipa und die kontinuierlichen Einheiten 3x die Woche zahlen sich aus. Er ermüdet weniger, auch bei „höheren“ Temperaturen, ist sehr gut und gleichmäßig bemuskelt und hat ein tolles Körpergefühl. Dass er durch die Wucht seiner Vorwärtsbewegung immer prädestiniert für eventuelle Pfotenverletzungen ist, steht außer Frage. Hier müssen wir halt jedes Mal vor dem Trail genauestens den Boden in Augenschein nehmen und ihn dann ggf. mit Booties (zu Lasten des Grips) ausrüsten.

Jetzt… genießen wir den Abend.

FMBB - Tag 6 - Rückreise 🇷🇴 🇭🇺 🇸🇰 🇨🇿 🇩🇪 

Da Clemens morgen nicht frei bekommen hat, ging es heute früh 5:30Uhr zurück nach Hause. An der rumänischen Grenze stand eine Kontrolle an. Theoretisch. Ich hatte Boom an der Leine gesichert, was trotzdem dazu führte, dass er den Kontrolleur bellender Weise nicht ans Auto lassen wollte. Als er dann noch einen Satz nach vorn machen wollte (er war ja durch mich gesichert), sprang der mittlerweile ins Womo eingestiegene Grenzer rückwärts im Hechtsprung raus und wir durften weiter fahren. So freundlich dieser Hund im Alltag ist, ist er dennoch ein Gebrauchshund mit all den dazugehörigen Eigenschaften. Und dazu zählt eben auch Schutzverhalten. Ich wäre ja mit ihm im Vorfeld rausgegangen, wenn eine Inspektion auch kommuniziert worden wäre..
Merke: Das nächste Mal geht das Boomi trotzdem in die Box. Wir wollen keinen innereuropäischen Zwischenfall auslösen.
Die Straßen nach Hause haben sich in unserer 5tägigen Abstinenz natürlich nicht verbessert, weswegen wir bis Prag wieder gefühlt wie auf Rüttelplatten unterwegs waren. 

Ich werde die nächsten Tage noch ein Resümee über dieses Ereignis schreiben. Jetzt holen wir Nell von meiner Heike❤️ und genießen später allesamt das saubere Gras unserer Wirtschaftswiesen. 

Foto: Stefan Petranov


04. März 2023
 
◻️SGSV Meisterschaft Canicross🟩 

Da sich diese Veranstaltung über den gesamten Tag erstrecken sollte, Leipzig nicht wirklich weit weg ist, es kalt ist und wir verwöhnt sind, machte Uwe im Vorfeld unsere fahrende Einraumwohnung fertig. So konnte das Team und die Hunde die Wartezeiten warm und bequem verbringen.
Heike stieg also vormittags in Dresden zu und es ging los. Uns erwartete ein eigener, extra für die Veranstaltung von der Stadt geöffneter Parkplatz. Dort erfolgte auch direkt die Anmeldung und der Vetcheck. 

Die Trails selbst waren, bis auf einige tiefe Pfützen und bergabwärts am Anfang der Kurzstrecken wirklich gut zu laufen und zu fahren. Das Wetter war glücklicherweise ebenfalls gnädig. 

Letztendlich stehen folgende Ergebnisse am Ende: 

🥇Clemens&Boom fuhren im Bikejöring auf 3,2km (BJ-K) in seiner Altersklasse und auch im Gesamten mit 6:05min die beste Zeit ein: SGSV Jugendmeister im BJ-K ✅
🥇Karolin&Ted erreichten im Canicross in ihrer Altersklasse auf 3,2km (CC-K) ein Zeit von 11:22min. Auch das wurde mit dem 1. Platz belohnt und beide sind SGSV Meister CC-K in der Aktivenklasse. ✅
🥇Clemens&Nell erliefen im Canicross auf 1,7km (CC-S) eine Zeit von 5:17min. und belegten auch damit den 1. Platz in ihrer Altersklasse und die beste Gesamtzeit. SGSV Jugendmeister im CC-S: ✅
🥇Und schlussendlich machte unsere (Belgier)Staffel (3x CC-S: Clemens&Boom, Heike&Nell, Karo&Ted) mit dem 1. Platz die Sache rund. 

Ich bin so unglaublich stolz auf unsere Teams. Sie haben wirklich in jeder Disziplin alles gegeben und wurden für all ihre Mühen belohnt.
Unsere Hunde waren verlässlich wie immer: Überholmanöver, Spaziergänger mit Hunde. und Fahrräder auf der Strecke meisterten sie völlig problemlos.
Nell lief innerhalb kürzester Zeit ambitioniert den Einzellauf mit Clemens und die Staffel mit Heike.
Boom ist ein Tier.. der zieht im Canicross mittlerweile mit einer Brachialität und Kompromisslosigkeit mühelos über den Trail. Die Staffelzeit war mit 4:56min sensationell und Clemens begeistert.

Und es war alles in allem so schön gemeinsam, den doch recht langen Tag mit Uwe, Clemens, Heike, Karo und Franky verbringen zu dürfen.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei HSV Leipzig-Süd/Markkleeberg e.V. für diese Veranstaltung! Die Strecken waren hervorragend geplant, der Parkplatz ideal. 

Danke auch an Franziska, unsere Prüfungsleiterin, die alle Starter und Disziplinen wunderbar im Auge behielt und taktete.
Und ein weiteres Danke dem SGSV Schutz-und Gebrauchshundesportverband e.V. für diesen - auch für uns - wichtigen Start in der Zughundesport-Abteilung. Wir freuen uns sehr, dass es hier nun hoffentlich einen großen Schritt vorwärts geht.

Und last but noch least: Heike:
Ich bin unendlich stolz auf dich. Durch deinen Fleiss, dein Durchhaltevermögen und deinen Biss, hast du heute in unserer Staffel eine gigantische Zeit erlaufen!
Ich freue mich so, wenn du mit Nell gemeinsam den Trail rockst und ihr einander blind vertrauen könnt.
Gemeinsam mit unserem Team arbeiten wir weiter an den großen Zielen! ❤️


25./26. Februar 2023
 
◻️CAPITALCROSS 

Letztes Wochenende fuhren wir als komplette Familie, gemeinsam mit unseren Freunden Franky und Karo nach Beelitz zu einem der Sichtungsrennen des VDSV, dem Capitalcross.

▪️Freitag
Nach einer niederschlagsarmen, vorangegangenen Woche, schlug das Wetter pünktlich am Freitag um. Nachdem es die gesamte Nacht geregnet hat, fiel… ach Quatsch… wütete (!) der darauffolgende Schnee teilweise in der Horizontalen.
Da wir erst im Dunkeln am Stakeout eintrafen, aber unbedingt die 5,4km lange Strecke noch vor dem Rennen begehen wollten, sollte der Samstag für uns also recht zeitig starten.

▪️Samstag 

Wir wollten wissen, was Clemens und Boom fahrtechnisch zu bewältigen haben. Also liefen Uwe, Nell und die zwei Hauptakteure die Strecke früh am Morgen ab.
Der Trail zeigte sich, wie erwartet, als sehr anspruchsvoll: Die Wege waren nass, typisch berlinerisch klebrig sandig, teilweise bewurzelt und eng. Der Zieleinlauf erfolgte dann, via Zaun getrennt, entgegen der zeitgleich Startenden.
Pünktlich 11:00Uhr hiess es dann im Bikejöring für unsere beiden Jungs „good mush“.
Ich, natürlich wieder völlig verspannt im Start-/Zielbereich, bangte jede verstreichende Minute. Natürlich mach ich mir Sorgen um das Wohlergehen meiner menschlichen und tierischen Nachzucht. Und, wie jedes Mal, fiel mir ein Stein vom Herzen, als ich Beide auf der Zielgerade erspähen konnte. Und mit 12:35min, unter diesen Voraussetzungen, war auch Clemens sehr zufrieden.
Nachdem wir Boom versorgten, schlief der den restlichen Tag bis zum Abendessen (wir erinnern uns an das Foto vom Samstag) zusammen mit Uwe auf der Couch im Wohnmobil.

▪️Sonntag 

Von Samstag auf Sonntag gab versorgte uns Frau Holle mit riesigen Schneeflocken, die aber dankbarer Weise nicht großartig liegen blieben. Auch die in der Nacht überfrorenen Bereiche waren nur außerhalb des Trails anzutreffen. Und zum Rennen zeigte sich diesmal sogar die Sonne. Leider ging aber am ersten Renntag der Reißverschluss des dirtlej, Clemens‘ Schutzanzug kaputt. Auf unsere Panzertape- oder Sicherheitsnadelvariante verzichtete er zugunsten einer Jacke drüber… Zu warm? Niemals! Teenager… Sei es drum. Die Zwei hatten trotzdem Spass und kamen in 12:39,8min ins Ziel. Damit holte unser Team den Sieg in seiner Klasse mit knapp 6min vor der Zweiten.

Die zwei Jungs fuhren zwar nicht ihre gewohnten Spitzenzeiten ein, gaben aber definitiv ihr Bestes und landeten in mit einer Gesamtzeit von 0:25:14,8min im Mittelfeld aller Teilnehmer. 

Und Boomi hat mal wieder 6 von 8 Booties durchgelaufen - wir haben direkt ein 100er Pack bestellt. Damit besitzt der Herr dann mehr Schuhe, als der Rest seiner Familie zusammen (was bei uns jetzt nicht soooo schwer ist, aber ich möchte es dennoch nicht unerwähnt lassen 😂). 

Vielen Dank an den Ausrichter Hauptstadt Canicross für die tolle Organisation. Und an die Sponsoren für die schönen Preise. Boom bekam sogar einen personalisierten Kackbeutelspender 😂.  
Nächstes Wochenende geht‘s auf die SGSV Meisterschaft Canicross. Wir freuen uns.



12. Februar 2023
 
🇷🇴 FMBB 2023

Clemens und Boom sind Teil der 🇩🇪deutschen Mannschaft der diesjährigen FMBB (das ist die Weltmeisterschaft der Belgischen Schäferhunde) in Rumänien und werden im Bikejöring starten.
Das macht uns so stolz! Der eigene Sohn und der selbst gezogene Hund bilden dieses Traumteam ❤️

Und Clemens fährt hier keinen von Dritten ausgebildeten Hund: Er hat ihn zusammen mit unserer Freundin Karo antrainiert, und weitergearbeitet.
Er fährt einen Hund, der so unkompliziert in allen Belangen dieser Sportart ist.
Einen, der problemlos alle Anforderungen löst und für seinen Teampartner alles gibt.

Glücklicherweise fällt die Veranstaltung in die Ferien, so dass Clemens nicht in der Schule fehlt. Gerade in den Jahrgangsstufen 11 und 12 wäre das in Vorbereitung auf das Abitur für uns schwer lösbar gewesen.
Und sie ist zeitiger im Jahr: die Frühtemperaturen (12Grad) und die geringe Luftfeuchtigkeit sind für Boom im Bikejöring machbar.

Leider hat die letzte Durchsicht von Clemens’ Bike ergeben, dass sämtliche Komponenten nach dem Dauereinsatz der letzten Jahre in Summe nicht rettbar sind.
Nun müssen wir bis zur WM nach einem vernünftigen, leichten (!) Bike für ihn schauen.

Und so geht es für uns die Woche nach Ostern mit dem Wohnmobil gen Rumänien 🇷🇴. Wir freuen uns schon sehr auf die Veranstaltung , auf das Land, auf alte und neue Gesichter.

Nell und ich haben uns nicht um einen Platz im Obedience beworben - ich habe ihr ein Versprechen gegeben, was ich halte.
Und auch wenn ich mit Sicherheit völlig (!) unentspannt sein werde, wenn die zwei Jungs auf der Strecke sind, freue mich über meine Rolle als Zaungast.

Das gesamte deutsche Team findet ihr auf der Facebookseite Team Germany FMBB. Weniger anzeigen


26. Januar 2023
 
Wir haben Boom vom Dysplasiezentrum Gießen GbR (DZG) von Dr. Bernd Tellhelm privat auswerten lassen, damit ich als Züchter auch ein offizielles Gutachten habe. Und haben nun offiziell:

HD A2, ED0, LÜW0, OCD0, Schultern und Spondy frei

Gemeinsam mit der Embark-Auswertung (frei von allen momentan testbaren Erbkrankheiten) habe ich einen rundum gesunden, wesensfesten Hund, der aus wunderbaren, sauberen Linien gezogen wurde.
Nun muss ich den Kopf schief halten und nachdenken, ob ich nun doch irgendwie eine ZZL anstrebe. 

Ich freue mich gerade RIIIIIESIG!


07. Januar 2023
 
Meine Heikiiii 💜

Im Laufe der Jahre kommen und gehen Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen in unser aller Leben. Und an Manchen hängt das Herz besonders. Einer davon ist bei mir Heike. Und nicht nur ich mag sie sehr, auch Nell hat eine besondere Bindung zu ihr und freut sich jedes Mal grinsend, wenn sie sie sieht. Und weil Heike die letzten Monaten ultrafleißig (das ist in keinster Weise übertrieben) im Laufsport war und sie als Teil des VfH-Teams in der Mannschaft bei der SGSV-Meisterschaft im März mit Nell starten möchte, brauchten die Beiden noch die nötige Qualifikation. 

Und weil es heute für Ebendiese zeitig Richtung Berlin los ging und ich nicht mitfuhr, durfte Nell die Nacht bei Heike verbringen. Der Zeitplan sah einen Start ab 9:30Uhr vor.  Und ich war soooo aufgeregt, 2.5h entfernt vom Geschehen. Das Gelände war trotz seiner Kürze sehr abwechslungsreich: von Wiese über Pfützen bis hin zu diversen Auf und Abs reichte das Repertoire. Gekrönt von Wildgeruch, den Nell auch zur Kenntnis nahm, meisterten die Zwei den zu absolvierenden Kilometer in 4:04:89 min und belegen damit mit nur 30Hunderstel Abstand auf Gewinner Platz 2. 🥈
Für Heike war es der erste Start überhaupt im GL.

Ich bin so stolz!

Denn Heike hat einen ähnlich harten Weg mit einem aggressiven Hund hinter sich wie wir. Und hat wieder Vertrauen gefasst. In einen Malinois.
Ich glaube das Eis zwischen Nell und Heike war vor 2 Jahren etwa gebrochen: Wir waren gemeinsam hüten und trennten hierfür die 80 zur Verfügung stehenden Schafe hälftig. Während sich die nicht benötigten 40 Plüschis nun ins grosse, recht hügelige Gelände trollten, arbeiteten wir mit Nell und dem Rest. Als nach einer Weile die anderen 40 Schafsköpfe hinter der nächsten Anhöhe auftauchten, um dem Treiben zuschauen zu müssen. Nell erkannte das, überlegte kurz, und legte einen phänomenalen, wirklich sauberen Outrun hin, um alle 80 wieder zu vereinen. An sich eine grandiose Leistung, wenn sie sich das Okay von uns vorher geholt hätte. Und so standen Heike und ich da und schauten dem (Zusammen)treiben zu. Schließlich fragte ich Heike, was wir jetzt machen sollen, weil Nell auf Durchzug stellte und ihre (!) Arbeit machte. Sie antwortete pragmatisch mit „Na einfangen!“ und schnappte sich eine, sie in dem Moment kreuzende Nell, indem sie ihr ins Fell griff. Ich glaube sie war danach von ihrer Courage selbst überrascht.
Seither sind die Zwei auch echt dicke miteinander. Und ich mag es sehr, sie gemeinsam laufen zu sehen. 

Jetzt trainieren wir alle auf die SGSV-Meisterschaft hin, bei der Karolin mit Ted und Clemens mit Boom und mit Nell auf der Kurzstrecke (1,7km) im Canicross starten. Anschließend bildet unser Team eine Mannschaft: Heike mit Nell (CC 1,7km), Clemens mit Boom im Bikejöring (3,6km) und Karo mit Ted am Dogscooter (3,6km). Das wird großartig!

(Archivbild)


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